Ein Gemeindeentwicklungskonzept soll für Heek auf den Weg gebracht werden. © Geodatenatlas Kreis Borken
Entwicklungskonzept

Ideen erwünscht: Wie soll sich der Ortsteil Heek entwickeln?

Wie soll sich die Dinkelgemeinde in den kommenden Jahren entwickeln? Was sollte im Ortsteil Heek passieren? Wichtige Fragen, die jetzt geklärt werden müssen. Und einbringen kann sich jeder.

Wie soll sich die Dinkelgemeinde in den kommenden Jahren entwickeln? Was kann besonders im Ortsteil Heek angestoßen werden? Fragen, auf die es Antworten zu finden gilt. Ein Gemeindeentwicklungskonzept könnte die Lösung sein. Und genau dafür sind jetzt auch die Anregungen der Vereine gefragt.

Im Ortsteil Nienborg ist in den vergangenen Jahren bereits einiges passiert. Stichwort Dorfinnenentwicklungskonzept. Der Festplatz in der Niestadt ist fertig, der Burgbereich wird derzeit mit dem Projekt „Landesburg Nienborg“ aufgewertet.

Attraktivität des Ortskerns soll gesteigert werden

Und im Ortsteil Heek? Auch in diesem soll etwas passieren. Darin sind sich Lokalpolitik und Verwaltung einig. Besonders die CDU-Fraktion stieß mit einem Antrag die Dorfinnenentwicklung im Ortsteil Heek an. Die Attraktivität des Dorfkerns soll erhöht werden.

Und was mit Blick auf formelle und informelle Pläne auf Kommunalebene komplex klingt, lässt sich wie folgt runterbrechen: Verwaltung und Politik müssen und wollen Zukunftsfragen in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Infrastruktur und Klimaschutz für eine gute Gemeindeentwicklung klären und entsprechende Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

Vereine sollen Ideen einbringen

Genau deshalb ist es auch ausdrücklich erwünscht, dass sich Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, die dazu Anregungen geben möchten, sich bei der Verwaltung melden. Der Fokus sollte dabei auf dem Ortsteil Heek liegen. Die Ideen sollen dann in die weitere Planung einfließen.

„Wir müssen nach Nienborg jetzt einfach auch mal den Blick nach Heek werfen“, verdeutlichte der CDU-Fraktionsvorsitzende Walter Niemeyer in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauen und Planen.

„Ortsteildenken ist hier fehl am Platz“

Genau deshalb soll die Verwaltung jetzt, das wurde einstimmig beschlossen, von Fachbüros Angebote für ein Gemeindeentwicklungskonzept einholen. Darin integriert ist auch die Dorfinnenentwicklung in Heek. Eppingscher Hof, Marktplatz und vieles mehr – Aufwertungsmöglichkeiten gibt es genug.

Wichtig: Das gewünschte Gemeindeentwicklungskonzept soll beide Ortsteile umfassen. „Das muss man wissen. Ortsteildenken ist hier fehl am Platz. Es muss faire und ausgeglichen sein“, machte der SPD-Fraktionsvorsitzende Hermann-Josef Schepers deutlich.

Flächennutzungsplan hat 43 Jahre auf dem Buckel

Auf die lange Bank soll das Ganze übrigens nicht geschoben werden. Nach der politischen Sommerpause wird die Verwaltung die eingeholten Angebote im Ausschuss vorstellen. Die Auftragsvergabe soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Darüber hinaus beauftragten die Lokalpolitiker die Verwaltung ebenfalls einstimmig, für die Neuaufstellung des 43 Jahre alten Gemeinde-Flächennutzungsplanes von Fachbüros Angebote einzuholen.

Die dafür notwendigen Gelder werden in den Haushalt 2022 eingestellt, da das Ganze aufgrund der Komplexität erst im übernächsten Jahr über die Bühne gehen soll.

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