In einem Schritt zur Mensa

Kreuzschule

HEEK Die Anregungen des Heeker Rates zur Erweiterung der Kreuzschule sind beim Sieger des Architektenwettbewerbs, Eckhard Scholz, auf offene Ohren gestoßen. Er habe zugestimmt, im ersten Bauabschnitt ausschließlich im hinteren Bereich an- und aufzubauen, so Bauamtsleiter Mathias Pennekamp.

06.11.2009, 19:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eckhard Scholz erläutert seinen Plan.

Eckhard Scholz erläutert seinen Plan.

Parallel dazu wird die Gemeindeverwaltung ebenfalls ihre Hausaufgaben machen, damit im Frühjahr möglichst schnell die Arbeiten für die insgesamt 2,5 Millionen Euro teure Investition beginnen können: die Vermessungsarbeiten, die Planung des Brandschutzes, die Überprüfung der Statik und die Erstellung der notwendigen Bodengutachten.

In den nächsten Monaten gelte es auch weitere Detailfragen zu klären, die beim Architekturwettbewerb noch offen blieben. „Etwa: Wie wird die Fassade aussehen?“, nennt Pennekamp ein Beispiel. Der Sendener Architekt Eckehard Scholz will den bisherigen H-förmige Baukörper durch Verbindungen im Obergeschoss zu einer liegenden Acht schließen. Denkbar sei es, die Fassade der neuen Gebäudeteile dem Altbestand anzugleichen – „das ist die teurere Lösung“, so Pennekamp. Alternativ könne der Neubau aber auch bewusst von der alten Bausubstanz abgehoben werden. Das ließe sich mit relativ günstigen baulichen Mitteln bewerkstelligen und habe ebenfalls seinen Reiz. Noch sei die Entscheidung offen.

Das gilt formal auch für die Frage, ob die Mensa in zwei Bauschritten errichtet werden soll oder gleich in einem. Tatsächlich hätten Verwaltung und Architekt aber bereits übereingestimmt, dass es sinnvoll sei, von vorne herein Essensplätze für 150 statt nur für 75 Schüler zu schaffen, ergänzt der Bauamtsleiter. Ein entsprechendes Signal – wenn auch keinen Beschluss – hatte er aus der Diskussion des Rates mitgenommen. Dort hatte auch Schulleitetrin Martina John darauf hingewiesen, dass jetzt schon – obwohl geeignete Räumlichkeiten noch fehlen – über 30 Schüler einen Mittagsimbiss in der Schule einnähmen.

Folgt der Rat dieser Empfehlung, steigen die Kosten für den ersten Bauabschnitt um 200.000 bis 300.000 Euro. Allerdings spare die Gemeinde eine ganze Menge allein dadurch, dass sie in wenigen Jahren an der Mensa nicht erneut eine Baustelle einrichten müsste.

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