Ina Doetkotte (18) und Fabian Walke (31) sind die Neuen im Zak

mlzJugendhaus Zak

Im Jugendhaus Zak gibt es zwei neue Gesichter. Ina Doetkotte und Fabian Walke heißen die Neuen. Ihre Positionen sind unterschiedlich, aber sie eint die Leidenschaft für die Jugendarbeit.

Heek

, 03.11.2020, 18:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Jugendhaus Zak war in den vergangenen Monaten personell ordentlich Bewegung. Auf Verena Grothe folgte Ende 2019 die Vredenerin Vera Eßeling. Jetzt hat Fabian Walke (31) die Nachfolge von Tobias Smits angetreten. Und auch Ina Doetkotte (18) ist neu mit an Bord im Zak. Für beide Neuen ein Start, der durch Corona Herausforderung und Chance zugleich war.

„Durch die Beschränkungen mit weniger Besuchern hier im Zak hatte ich natürlich mehr Zeit, mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen“, sagt Fabian Walke. Der studierte Sozialarbeiter und Sozialpädagoge ist jetzt seit Mitte September im Zak und bildet mit Vera Eßeling gewissermaßen das Leiter-Duo. Gewissermaßen deshalb, weil seitens der Gemeinde auf dem Papier noch keine Entscheidung gefallen ist, wer von beiden offiziell die Chef- oder Chefinnenrolle übernehmen soll.

Teamarbeit ist das A und O

„Das spielt letztlich auch keine Rolle. Hier ist alles Teamarbeit. Wir arbeiten Hand in Hand“, stellt Vera Eßeling klar. Sie ist, das betont sie, froh, wieder einen männlichen Kollegen zu haben. „Es macht einfach Sinn, denn so können wir auch geschlechterspezifischer arbeiten.“ Immerhin gebe es Dinge und Themen, die Mädchen ungern mit einem Mann besprechen würden. Oder eben Jungs mit einer Frau.

Jetzt lesen

Für Fabian Walke geht jedenfalls ein Wunsch in Erfüllung. Zuvor war der 31-Jährige in Neuenkirchen im Einsatz, doch die Gegebenheiten in Heek und dem Zak haben ihn begeistert, wie er im Gespräch berichtet. „Das sind hier auch größentechnisch unheimlich tolle Voraussetzungen für die Kinder- und Jugendarbeit. Das ist nicht selbstverständlich.“

Bufdi wird voll in die Arbeit eingebunden

Nachdem Tobias Smits aus freien Stücken den Hut genommen hatte, um sich beruflich anders zu orientieren, wurde die Stelle im Zak ausgeschrieben. „Die Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen“, so Fabian Walke. Natürlich habe er sich im Vorfeld alles vor Ort angeschaut. „Es hat mir direkt gefallen.“ Und umso erfreulicher sei es gewesen, dass er von der Gemeinde nur wenige Stunden nach dem Vorstellungsgespräch die Zusage erhalten habe. „Dafür bin ich sehr dankbar.“

Vera Eßeling und Fabian Walke verstehen sich als Team. Wer am Ende auf dem Papier die Leitung inne hat, spielt für die Arbeit keine Rolle.

Vera Eßeling und Fabian Walke verstehen sich als Team. Wer am Ende auf dem Papier die Leitung inne hat, spielt für die Arbeit keine Rolle. © Till Goerke

Etwas anders als bei Fabian Walke ist die Sache bei Ina Doetkotte. Zwar ist auch sie seit September im Zak-Einsatz, aber unter anderen Voraussetzungen. Die 18-Jährige absolviert für ein Jahr ihren Bundesfreiwilligendienst im Jugendhaus. „Das Tolle ist, dass ich richtig in die Arbeit eingebunden werden, viel erleben darf und mittendrin bin“, erzählt sie.

Die Teamarbeit funktioniert bereits reibungslos

Und das Erleben ist ein gutes Stichwort. Denn genau das sei es auch, was Fabian Walke in seinem Job antreibe. „Mit den jungen Menschen in Kontakt zu kommen, von ihnen zu lernen, für sie da zu sein und jeden Tag etwas anders zu erleben – das ist es, was diesen Beruf so besonders macht.“ Mit einem Augenzwinkern fügt der 31-Jährige hinzu: „Gerade was technische Dinge anbelangt, kann ich von ihnen noch Einiges lernen.“

Jetzt lesen

Blickt man auf die zurückliegenden Herbstferien und das umfangreiche Programm des Zak-Teams für die Kinder und Jugendlichen aus der Dinkelgemeinde, dann ist klar, die Zusammenarbeit zwischen Vera Eßeling und den Neuen funktioniert bereits nach kurzer Zeit richtig gut. Und das trotz Corona und all den damit einhergehenden Einschränkungen. Auch im Zak.

Jetzt lesen

„Es waren anstrengende und intensive, aber auch unglaublich wichtige zwei Herbstferien-Wochen“, blickt Fabian Walke zurück. Und Vera Eßeling nickt zustimmend. Zum einen, um sich als Team einzuspielen und zum anderen, um den Kindern und Jugendlichen trotz Corona etwas Abwechslung zum Alltag bieten zu können. Und genau das sei auch weiterhin das Ziel. Corona hin oder her.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt