Kalksandstein in Heek: Große Steine auf dem Bau immer gefragter

Wirtschaft

Die Nachfrage nach größeren Kalksandsteinen ist in 2020 stark angestiegen. Beim Unternehmen BMO KS-Vertrieb in Heek geht man sogar von einer weiter steigenden Nachfrage aus.

11.04.2021, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Umsatz des Unternehmens BMO KS-Vertrieb ist deutlich auf über 50 Millionen Euro gestiegen. Eines der zehn Werke, deren Produktion sie vertreibt, ist das Kalksandsteinwerk in Heek.

Der Umsatz des Unternehmens BMO KS-Vertrieb ist deutlich auf über 50 Millionen Euro gestiegen. Eines der zehn Werke, deren Produktion sie vertreibt, ist das Kalksandsteinwerk in Heek. © BMO KS-Vertrieb

Die Baustoffbranche hat unter Corona bisher nicht gelitten. Im Gegenteil – das Thema Wohnen hat eine neue Bedeutung erhalten. So stieg 2020 der Umsatz des Unternehmens BMO KS-Vertrieb deutlich auf über 50 Millionen Euro. Eines der zehn Werke, deren Produktion sie vertreibt, ist das Kalksandsteinwerk in Heek.

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Vor allem der Bau von Mehrfamilienhäusern steige. Der enorme Mangel an Wohnraum mache Bauen unabdingbar und führe unverändert zu einem hohen Auftragseingang, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Geschäftsführer Dr. Hans Georg Leuck geht auch für das laufende Jahr von einer Nachfragesteigerung auf dem Wohnungsmarkt aus – Corona spiele da eben eine Rolle.

Größere Kalksandsteine immer gefragter

Kalksandstein sei bei Wohnraummangel und steigenden Flächenpreisen gefragter denn je, erläutert Leuck. „Insbesondere die Nachfrage nach Steinen, die erheblich größer sind als die bisher üblichen, ist auch 2020 wieder stark gestiegen“, so Leuck: „Denn je größer die Steine, desto schneller können Häuser damit gebaut werden.“

Da sei auch in der Region ein eindeutiger Trend erkennbar. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kämen immer häufiger Versetzkräne beim Mauerbau zum Einsatz und die seien vor allem für die größeren Steine ausgelegt.

Die weitere Reduzierung der CO2-Emissionen bei der Produktion sei für die Werke der BMO KS-Vertrieb ein wichtiges Thema, so der Geschäftsführer, und nennt insbesondere die Verminderung von Kohlenstoffdioxid bei der Dampferzeugung für die Steinhärtung.

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