Kirchenmusikalische Chorandacht mit Vokalensemble Snedwinkela begeistert

HEEK Die Glocken der Kirche St. Ludgerus kündigten sie an, die kirchenmusikalische Chorandacht, gestaltet vom Vokalensemble Snedwinkela aus Neuenkirchen unter souveräner Leitung von Stefan Eicholt. Anlass war das 125-jährige Bestehen des Cäcilienchors Heek.

23.03.2009, 16:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

In einmaliger Klangschönheit, mit hoher stimmlicher Präzision und dem harmonischen Spiel von Christian Hubert an der Orgel, hörten die vielen Kirchenbesucher den Zyklus "Die sieben Worte Christi am Kreuz" des französischen Komponisten Charles Gounod.

In einmaliger Klangschönheit, mit hoher stimmlicher Präzision und dem harmonischen Spiel von Christian Hubert an der Orgel, hörten die vielen Kirchenbesucher den Zyklus "Die sieben Worte Christi am Kreuz" des französischen Komponisten Charles Gounod.

Dem Werk aus dem 19. Jahrhundert, geprägt durch abwechslungsreiche Harmonik und raffinierte polyphone Stimmführung, liegen Passionstexte der vier Evangelisten über den Kreuzestod Christi zugrunde.

Die Empfindungen reichen von tiefer Verzweiflung bis hin zur vollkommenen Ergebenheit in Gottes Willen. Unterbrochen wurden die ausdrucksstarken Partien des Zyklus an der Orgel mit einem Choralvorspiel des großen Meisters Johann Sebastian Bach, das Raum für Meditation bot, ebenso wie das Choralvorspiel "Wer nur den lieben Gott läßt walten". Sehr sicher, auch in den Höhen, sang die Sopranistin Hedwig Böckermann , (Bild) an der Orgel begleitet von Stefan Eicholt, den Psalm 25 "Nach dir verlangt mich" von Elias Oechsler und das "Gebet" von Eduard Mörike in der Vertonung von Hugo Wolf.

Das geistliche Wort sprach Pfarrer Josef Leyer und endete mit den Worten "Ich glaube, dass es die Sonne gibt, auch wenn sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre. Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe."

Die Andacht zur Fastenzeit klang aus mit der viel gesungenen Hymne "Hör mein Bitten", die Felix Mendelssohn-Bartholdy 1844 komponierte. Mit schönem Timbre sang die Sopranistin den ersten Part. Dann folgte ein häufiger Wechsel zwischen Solistin und dem Chor und die Hymne endete mit einem lyrisch stimmungsvollen Schluss, begleitet an der Orgel von Christian Hubert. Stefan Eicholt wusste sein Ensemble dabei gut zu führen.

Der warmherzige Beifall der Zuhörer galt allen Interpreten für die perfekte musikalische Harmonie bei der Andacht in dem schmucken Gotteshaus. sd

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