Kochschule von Johann Lafer eingerichtet

Kaiser & Probst

HEEK / GULDENTAL Fernsehkoch Johann Lafer ist für seine sympathische Sucht nach allem Ölhaltigen bekannt. Bevorzugt verwendet er Olivenöle in seinen Rezepten. Jetzt erstrahlt auch seine neue Kochschule ganz in Olivenholz – dank der Handwerkskunst aus dem Westmünsterland.

von Von Elvira Meisel-Kemper

, 23.10.2009, 16:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kochen in Olive: Fernsehkoch Johann Lafer, Andreas Probst und Andreas Kaiser (von links) in der neu eingerichteten Kochschule in Guldental.

Kochen in Olive: Fernsehkoch Johann Lafer, Andreas Probst und Andreas Kaiser (von links) in der neu eingerichteten Kochschule in Guldental.

Durch den Innenarchitekten Jörg Gehles aus Hassfurt kamen sie an den ganz besonderen Auftrag, ein Beweis, wie weit ihre geschäftlichen Referenzen in der fünfjährigen Firmengeschichte schon reichen. Begeistert erzählen die beiden jungen Unternehmer Andreas Probst und Andreas Kaiser von den Besonderheiten dieses Auftrages, den sie in rund zwei Monaten mit vier ihrer acht Mitarbeiter ausgeführt haben. Sie verlegten Parkett aus Olivenholz auf dem Boden, an den Wänden, der Decke und auf der Treppe.

In die Verlegung des hochwertigen Holzes wurden offene Regale und Lichtelemente aus demselben Holz integriert. „Es ist kein normales Parkett, sondern ein Zweischicht-Parkett aus Olivenholz mit einer strapazierfähigen Beschichtung aus Hartwachsöl. Gefordert war Millimeterarbeit“, erläutert Probst stolz das Besondere der Verlegung auf rund 100 Quadratmetern Fläche. Vater Bernhard Probst war mitgereist, um eine Fotodokumentation anzulegen. „Der Mann ist ein absoluter Perfektionist, aber sehr locker dabei“, schwärmt er von dem Menschen Johann Lafer. Und so haben die Handwerker ihn auch in Erinnerung. „Jeder kann dort Kochkurse belegen“, werben die Drei indirekt.

„Qualität bezahlbar zu machen, schätzt nicht nur Lafer, sondern auch der Häuslebauer und der Renovierer hier bei uns. Die Arbeit in der Kochschule von Johann Lafer war für uns trotz der Prominenz des Kunden in fachlicher Hinsicht eigentlich Tagesgeschäft“, so Kaisers Fazit. Jetzt freuen sich alle Beteiligten des Unternehmens auf das gemeinsame Essen in Lafers Restaurant auf der Burg Stromburg, zu der sie wie alle Handwerker eingeladen sind.

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