Erneuter Vandalismus auf dem Stiegen-Spielplatz: Ein einfach unverfrorenes „Verhalten“

mlzKommentar

Gerade erst hat die Gemeindeverwaltung den Tisch und die Bänke auf dem Stiegenspielplatz erneuert und schon sind diese wieder beschmiert. Dazu ein Kommentar von Redakteur Till Goerke.

Heek

, 30.11.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Hallo? Geht es noch? Wie unverfroren und naiv muss man sein, einen gerade erst erneuerten Tisch und die dazugehörigen Bänke direkt wieder großflächig zu beschmieren? Erst recht, wenn bekannt ist, dass die Gemeinde wegen ähnlich gelagerter Vorfälle Anfang November Anzeige erstattet hat und die Kriminalpolizei derzeit Ermittlungen durchführt. Und den Tätern dicht auf den Fersen ist.

Aber vielleicht lesen der oder die Täter auch keine Zeitung oder haben einfach nur einen sehr begrenzten Horizont. Wie sie es wohl finden würden, wenn man ihr Eigentum verunstalten würde? Eine Frage, die sich diese Personen vermutlich wohl erst gar nicht stellen.

Sind Nachahmer oder wieder dieselben Täter am Werk?

Spannend ist die Frage, ob es sich bei den jüngsten Vorfällen, die sich am Mittwoch (27. November) ereignet haben dürften, um die selben Täter handelt, die bereits Anfang November auf dem Stiegenspielplatz für mächtig Ärger gesorgt haben. Oder ob es sich um unverfrorene „Nachahmer“ handelt, die den Schuss nicht gehört haben.

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Wie dem auch sei: Nachvollziehbar ist solch ein Verhalten keineswegs. Man kann nur hoffen, dass die Täter ermittelt werden. Denn dann müssen diese tief in Tasche greifen, und den entstandenen Schaden bezahlen. Oder eben die Erziehungsberechtigten.

Und aus gut unterrichteten Kreisen weiß ich, dass gerade junge Täter in einer polizeilichen Vernehmung gerne mal den Kopf gewaschen bekommen. Das wäre in diesem Fall vermutlich sogar die härte und bessere „Strafe“ als der Griff in die Geldbörse.

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