Kreative Köpfe der Kreuzschule liefern jede Menge Ideen

Schulhofgestaltung

Viel Mühe gegeben hatten sie sich alle und ernteten dafür anerkennende Worte aus dem Mund der Jury – gestern kam es in der Aula der Kreuzschule zur von den beteiligten Klassen mit Spannung erwarteten Bekanntgabe der Sieger des Wettbewerbs zur Schulhofgestaltung.

HEEK

von Von Manfred Elfering

, 12.04.2011, 14:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Landschaftsarchitektin Ulrike Liebig vom Büro Martina Hoff aus Essen stellte die besonders gelungenen Entwürfe vor und begründete kurz, wo die Jury Stärken und Schwächen sah, was in erster Linie die Umsetzbarkeit betrifft. An Kreativität und Einfallsreichtum mangelte es den Schülern jedenfalls nicht: Ihre Ideen reichten von einem „Pausenhäuschen“ über Sportfelder bis hin zu allerhand Vorschlägen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Für die fünf besten Entwürfe gab es „Bares“ für die Klassenkassen – gestiftet vom Förderverein und überreicht von Kassiererin Hildegard Ostendorf. Schulleiterin Martina John gratulierte jeder Klasse und freute sich über die Kreativität ihrer Schulfamilie. In einer abschließenden Besprechung mit der Planerin erläuterte diese den Sprechern der prämierten Klassen, welche Vorschläge umsetzbar seien und in der Ausführung auch zum Tragen kämen: unter anderem das „Klassenzimmer im Freien“, Spiel- und Sportgeräte wie ein Streetballkorb, mehr Sitzbereiche sowie ein echter Schulgarten mit Nutzpflanzen und auch dem Siegervorschlag – einem Bereich zur Hühnerhaltung, für den die Schüler dann auch Eigenverantwortung zu übernehmen haben.

Einen Sonderpreis gab es für die Klasse 6 d und ihre Idee, einen ausgedienten Bus zum Spielen auf dem Schulgelände zu platzieren – das sei aber aus ökologischen Erwägungen nur schwer umsetzbar, so Liebig. Für ein Klassenzimmer im Freien und große Hängematten auf dem Schulhof setzte sich die Klasse 5 c ein – das war der Jury einen zweiten Platz wert. Ebenfalls einen zweiten Preis gab es für die Klasse 6 a und ihren großen Aufwand mit detailliertem Lageplan und einer Zeichnung extra für jeden Vorschlag. Zu den Siegern zählt die 6 c für ihr Thema, wie sich Hühner auf dem Schulgelände halten und auch in den Ferien versorgen lassen – das traf allerdings nicht direkt die Aufgabenstellung des Wettbewerbs und war „ein wenig über das Ziel hinaus geschossen“, wie die Jury meinte. Die bemerkenswerte Kreativität der Arbeit war ihr dennoch einen Spitzenplatz wert. Als wahrer Gewinner des Wettbewerbs darf die Klasse 8 a gelten, die sich ebenfalls des Themas Hühnerhaltung angenommen, es aber anders umgesetzt hatte: Sie überlegte sich, wo auf dem Gelände Federvieh Platz finden könnte und wie sich dafür am besten ein Stall bauen ließe.

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