Im Dinkelstadion wird es auch weiterhin keinen Kunstrasenplatz geben. Die Gemeinde Heek ist erneut mit einem Antrag auf Fördergelder gescheitert. © Sascha Keirat
Kunstrasenplatz

Kunstrasen im Dinkelstadion: Heek geht bei Fördergeldern wieder leer aus

Die ganze Mühe war wieder umsonst. Auch im zweiten Anlauf geht Heek mit dem extra noch einmal optimierten Antrag auf Fördergelder für den ersten Kunstrasenplatz leer aus.

Schon im vergangenen Jahr hat die Gemeinde Heek vergeblich versucht, Geld für den ersten Heeker Kunstrasenplatz aus dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes zu erhalten.

Auch der zweite Anlauf in diesem Jahr hat keinen Erfolg. Dabei hatte man den Antrag für den Umbau des Dinkelstadions noch einmal optimiert. „Auch in diesem Jahr ist Heek leider nicht berücksichtigt worden“, teilte Bauamtsleiter Herbert Gausling auf Anfrage der Redaktion mit. Natürlich sei man enttäuscht. „Unser Antrag bleibt aber weiter bestehen.“

Sportler können nur auf 2022 hoffen

Somit können die Sportler des SV Heek, RW Nienborg und dem SC Ahle nur auf das nächste Jahr hoffen. Auch 2021 sei das Förderprogramm aber wieder wie auch schon im Jahr 2020 um ein Vielfaches überzeichnet gewesen, erklärte Gausling. Zudem hätte in diesem Jahr der Fokus des Programms offenbar nicht auf der Förderung von Kunstrasenplätzen gelegen.

Das zeigt ein Blick in die genehmigten Projekte anderer Gemeinden. So wird beispielsweise der Ersatzneubau einer Skateranlage mit Überdachung in Vreden gefördert. Ebenso die Sanierung und Modernisierung einer Sportanlage in Maria Veen zu einem Integrationspark. Unter allen geförderten Baumaßnahmen befindet sich kein Kunstrasenplatz.

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