Lichtgitter setzt nach Brand in Verzinkerei weiter auf E-Stapler

mlzUmweltschutz

Die in einer Verzinkerei in Brand geratenen E-Gabelstapler stellten den Löschzug Heek vor eine Herausforderung. Doch das Unternehmen Lichtgitter setzt weiterhin bewusst auf diese Technik.

Heek

, 30.07.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für den Löschzug Heek war das Feuer in der Verzinkerei in der Nacht zu Mittwoch (29. Juli) eine Herausforderung. Drei Elektrogabelstapler samt Ersatzbatterien gerieten in Brand. Mal so eben löschen, war nicht möglich.

Ein Spezialcontainer der Ahauser Feuerwehr kam zum Einsatz, in dem die acht Batterien geflutet wurden, damit sie sich nicht von selbst wieder entzünden. Und doch setzt die Firma Lichtgitter auch in Zukunft auf E-Stapler. Aus gutem Grund, wie Geschäftsführer Marcus Ackermann klarstellt.

Geschäftsführer muss viele Fragen beantworten

Zwei Tage nach dem Feuer hat Marcus Ackermann noch mehr zu tun als sonst. „Ich habe schon viele Anrufe von Kunden bekommen, ob in Heek der Betrieb noch läuft nach dem Feuer“, berichtet er im Gespräch mit der Redaktion. Und ja, der Betrieb laufe selbstverständlich ohne Störungen weiter. „Von dem Feuer war ja die Produktion in keinerlei Weise betroffen.“

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Die in Brand geratenen Stapler standen in einer Halle und dort auch so, wie es die Sicherheitsvorschriften vorschreiben würden. „Im Umkreis von 200 Metern darf nichts Brennbares gelagert werden“, so der Geschäftsführer. Ausgenommen natürlich die Ersatzbatterien der Stapler. „Wir haben uns hier genau an die Vorschriften gehalten.“ Es habe zudem zu keiner Zeit eine Gefahr für die Umwelt bestanden.

E-Gabelstapler sind eine innere Überzeugung

Warum das Feuer genau ausgelöst wurde, ist noch nicht klar. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus. Der Sachschaden wird auf rund 60.000 Euro beziffert. Ein Gutachter ist derzeit im Einsatz. „Uns interessiert natürlich, wie es zu dem Feuer kommen konnte“, sagt Marcus Ackermann. Und dementsprechend sei dem Unternehmen auch daran gelegen, das Sicherheitskonzept weiter zu optimieren. So es denn möglich sei.

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Davon ab sei der Einsatz der E-Gabelstapler eine Sache der Überzeugung, wie der Geschäftsführer hervorhebt. „Wir haben sehr viel in die Umwelttechnik investiert, mehr, als behördlich notwendig wäre.“ Zudem ist das Unternehmen im Kreis Borken „Ökoprofit“ gelabelt.

E-Gabelstapler für Mensch und Umwelt besser

Die E-Stapler sind ein Teil dieser Umweltphilosophie. Und sollen es auch bleiben. „Wir setzen weiter darauf. Ich möchte in den Hallen kein Gestank. Die E-Fahrzeuge sind für Mensch und Umwelt besser.“ Einzig im Außenbereich des Heeker Firmengeländes sei ein acht Tonnen Dieselstapler zum Entladen der LKW im Einsatz.

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„Wir machen das bei uns mit den E-Staplern aus voller Überzeugung“, so Marcus Ackermann, der auch sagt: „Die Feuerwehr hat hier richtig gute Arbeit geleistet. Hut ab.“ Nicht zu vergessen sei der Nachtwächter, der das Feuer entdeckte.

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