Anfahrt der Radler auf den großen und sternförmigen Kreisverkehr mit der Siegessäule in Berlin. © Screenshot Video LEE NRW
Energiewende

Mit Video: Energiewende-Radtour mit Gänsehautmoment an der Siegessäule

600 Kilometer, viele Eindrücke und eine Botschaft: Die Teilnehmer der Energiewende-Radtour, die in Heek ihren Anfang nahm, sind beeindruckend in Berlin eingezogen. Das belegt ein Drohnenvideo.

Ausgestattet mit Fahrradhelmen und gelben Warnwesten ziehen die Teilnehmer der „Energiewende-Radtour“ am Samstag (11.09) über den großen sternförmigen Kreisverkehr mit Siegessäule und das Brandenburger Tor in die Bundeshauptstadt Berlin ein. Das Ende einer besonderen 600-Kilometer-Tour, die ihren Anfang in Heek hatte.

Ein Drohnenvideo dokumentiert die spektakuläre Einfahrt. Auf eigene Faust zwischen den Autos hindurch fahren die Radler. In der Ferne ist noch Blaulicht zu sehen, da kurz zuvor eine Fahrraddemo denselben Weg nahm. Festgehalten hat die Szenen ein Kameramann, der die Tour von Anfang bis Ende begleitet hat.

Drohne hält Berlin-Einzug fest

Mit einem Elektro-Bulli samt Equipment und Drohne folgte dieser den Radlern. Oder fuhr voraus. So wie bei der Einfahrt in Berlin. „Wir wussten nicht immer genau, wann wir gefilmt werden. Manchmal hat man nur den Bulli gesehen und gewusst, irgendwo muss die Drohne sein“, berichtet Stefan Liesner, Marketing-Chef der Heeker 2G Energy AG, mit einem Schmunzeln.

Die Radtour endete mit anschließender Podiumsdiskussion am Brandenburger Tor. © Screenshot Video LEE NRW © Screenshot Video LEE NRW

Noch am selben Tag einer jeden Etappe seien die Videos produziert und veröffentlicht worden. Nachtschicht Hin oder Her. Zu sehen sind diese auf dem Youtube-Kanal des Landesverbands Erneuerbare Energien.

Rückblick. Am 5. September starte die Radtour, die für mehr Mut und mehr Tempo beim Klimaschutz warb, in der Benzstraße beim Unternehmen 2G Energy. Gut 150 Radfahrer, Landesverkehrsminister Hendrik Wüst und der Landesverband Erneuerbare Energien NRW hatten sich zum Start im Gewerbegebiet Heek-West versammelt.

Viele Heeker fahren erste Etappe mit

Darunter auch etliche Radler aus Heek, die die erste Etappe nach Hörstel mitfuhren. Auch Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff schwang sich in den Sattel. Zurück ging es später mit einem von 2G organisierten Shuttle-Service.

Natürlich nicht für die 20 Radler jener Unternehmen der Energiebranche aus dem Westmünsterland, die diese spezielle Radtour ins Leben gerufen hatten.

Für sie ging es über hunderte Kilometer und zahlreiche Stationen mit diversen Betriebsbesichtigungen bis nach Berlin. Dorthin, wo die große Politik gemacht wird. Motto der Radtour: Die Energiewende erfahren. Genau deshalb war stets das so genannte „Goldene Buch der Energiewende“ mit dabei.

Anfahrt der Radler auf den großen und sternförmigen Kreisverkehr mit der Siegessäule in Berlin.
Zwischen den Autos hindurch in den riesigen Berliner Kreisverkehr: Die Teilnehmer der Energiewende-Radtour haben ein Zeichen gesetzt. © Screenshot Video LEE NRW © Screenshot Video LEE NRW

Darin wurden alle Wünsche und Anregungen der Teilnehmer und Gesprächspartner während der Tour mit Blick auf die forcierte Energiewende notiert. Und es ist voll geworden. Die Rohfassung liegt der Redaktion vor.

Mit einer Drohne wurde dieser besondere Moment der Einfahrt vorbei an der Siegessäule in Berlin festgeahlten. © Screenshot Video LEE NRW © Screenshot Video LEE NRW

„Es wird derzeit in professionelle Form gebracht und dann in die anstehenden Koalitionsverhandlungen einfließen“, erklärt Stefan Liesner. Entgegennehmen wird das Buch der Bundesverband Erneuerbare Energie.

Botschaft nach Berlin geradelt

Quintessenz: Die Energiewende kann gelingen und ist ein Bündel vieler Technologien. Sowie: Bürokratie muss abgebaut, Genehmigungsverfahren entschlackt und der Umbau dynamischer werden. Diese Botschaft ist jetzt nach Berlin gelangt. Zunächst symbolisch.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Tour. Eine unfassbar schöne Woche mit vielen tollen Gesprächen und Erlebnissen“, bilanziert Stefan Liesner, der sich zugleich beeindruckt vom Engagement der Heeker zeigt. „Das war wirklich klasse. Ein besonderes Erlebnis.“ 81 Radler seien nämlich die komplette erste Etappe mitgefahren.

Und das persönliche Highlight des Marketing-Chefs von 2G Energy? Stefan Liesner zögert einen Moment. Dann sagt er: „Es gab viele tolle Momente, aber die Einfahrt in Berlin vorbei an der Siegessäule und zum Brandenbuger Tor war schon ein echter Gänsehautmoment.“

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