Impfen in Heek

Mobiles Impfteam in Heek: Großer Ansturm wegen Booster-Piks erwartet

Ein mobiles Impfteam des Kreises wird Halt in Heek machen. Da ein großer Ansturm erwartet wird, wurde extra die Örtlichkeit für den Piks gewechselt. Hier gibt es alle Infos auf einen Blick.
Ein mobiles Impfteam des Kreises kommt am 26. November nach Heek. Es wird mit einem großen Andrang gerechnet. © picture alliance/dpa

Die vierte Welle hat auch den Kreis Borken mit voller Wucht getroffen. Weit über 100 Neuinfektionen täglich sind momentan Regel statt Ausnahme. Immer mehr Krankenhausbetten füllen sich mit Covid-Patienten. Umso wichtiger ist es, die Impfung aufzufrischen oder sich überhaupt impfen zu lassen.

Dazu gibt es in Heek am Freitag (26. November) von 12 bis 15 Uhr die Chance. Ein mobiles Impfteam des Kreises wird in der Dinkelgemeinde Station machen. Ohne Terminvereinbarung. Allerdings nicht wie zunächst geplant im Eppingschen Hof, sondern im Jugendhaus Zak, Am Dinkelstadion 1.

Alles ohne Terminvergabe

Wer zuerst kommt, mahlt also zuerst. Das macht auch noch mal Kreis-Pressesprecher Karlheinz Gördes auf Anfrage deutlich. „Vom Grundsatz her gibt es bei diesen mobilen Impfterminen keine Priorisierung.“ Wenn die entsprechende Zeit zur Zweitimpfung verstrichen ist, gebe es auch die Booster-Impfung.

So sah es kürzlich bei einem mobilen Impftermin des Kreises in der Ahauser Tonhalle aus. Die Schlange war zeitweise weit über 100 Meter lang. Wichtig: Termine werden nicht vergeben.
So sah es kürzlich bei einem mobilen Impftermin des Kreises in der Ahauser Tonhalle aus. Die Schlange war zeitweise weit über 100 Meter lang. Wichtig: Termine werden nicht vergeben. © Till Goerke © Till Goerke

Allerdings werden auch Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt. Das heißt also, dass niemand, nur weil er zeittechnisch mit dem Booster an der Reihe wäre, Vorrang gegenüber Erst- oder Zweitimpfungswilligen bekommen wird.

Wichtig sei, das betont der Kreis-Pressesprecher, dass Impfungen vom Arzt vor Ort natürlich auch aus medizinischen Gründen abgelehnt werden können. „Um diese Dinge zu klären, gibt es ja extra das Vorgespräch.“

Zeitfenster für Impfungen ist begrenzt

Ob der jeweilige Arzt auch eine Booster-Impfung durchführt, wenn die Zweitimpfung etwa erst fünf Monate und 3 Wochen zurückliegt, liegt im Ermessensspielraum des Mediziners und ist eine Einzelfallentscheidung.

Und wie viele Personen können mit Blick auf die Impfdosen in Heek geimpft werden? Offen. Aber nicht wegen der Anzahl der Impfdosen. „Die spielt keine Rolle, es ist genügend da“, versichert Karlheinz Gördes.

Das mobile Impfteam des Kreises wird im Jugendhaus Zak die Impf-Aktion durchführen. Dort gibt es in näherer Umgebung ausreichend Parkplätze.
Das mobile Impfteam des Kreises wird im Jugendhaus Zak die Impf-Aktion durchführen. Dort gibt es in näherer Umgebung ausreichend Parkplätze. © Till Goerke © Till Goerke

Entscheidend sei die zeitliche Begrenzung, denn das Impfteam macht am selben Tag bereits um 16 Uhr in Gronau weiter. Zuvor muss natürlich alles ab- und wiederaufgebaut werden. Zuletzt schaffte ein mobiles Impfteam, das in Ahaus und Schöppingen unterwegs war, insgesamt 500 Personen zu impfen.

Und warum findet der Impftermin im Zak und nicht wie geplant im Bürgerhaus statt? Nachfrage bei Ordnungsamtsleiterin Doris Reufer. Denn es ist die Gemeinde, die den mobilen Impfteams die jeweiligen Örtlichkeiten zur Verfügung stellt.

Großer Ansturm erwartet

„Wir erwarten schon einen großen Ansturm“, blickt Reufer voraus. Dass die mobilen Impftermine nicht selten „überrannt“ werden, haben die kürzlichen Fälle in Ahaus und Legden schon gezeigt. Genau deshalb ist das Bürgerhaus dieses Mal auch nicht die erste Wahl.

„Es liegt im Umfeld begründet“, erklärt die Ordnungsamtsleiterin. Zum einen wird derzeit Baumaterial auf dem Marktplatz für die Arbeiten an der Brinkstraße gelagert, zum anderen ist die Teststelle von PMC dort aufgebaut und in Betrieb. Und zum Dritten ist am Freitag auch noch Markt.

„Alles zusammen schränkt die Parkmöglichen schon deutlich ein“, so Doris Reufer. Um im Vorfeld bereits Ärger zu vermeiden, sei die Entscheidung getroffen worden, das Impfen ins Zak zu verlagern.

Dort gibt es erstens ausreichend Parkplätze und zweitens handelt es sich vor Ort um eine Einbahnstraße. Die Wahrscheinlichkeit eines Verkehrschaos ist also deutlich geringer.

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