Montagsmaler-Bilder bringen Farbe in den Alltag

Pflegezentrum

HEEK/AHAUS Farbenfroh und abwechslungsreich: Künstler stellen ihre Bilder in den Furen des St. Marien Senioren- und Pflegezentrums am Krankenhaus aus. Da erübrigt sich so mancher Gang ins Museum.

von Von Maria Pier-Bohne

, 15.11.2009, 14:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bilder sollen Menschen in Senioreneinrichtungen miteinander ins Gespräche bringen, so der Wunsch von Ali Nazlier, Leiter des St. Marien-Senioren und Pflegezentrum am St. Marien-Krankenhaus Ahaus und der Malerinnen Angelika Ostendorf, Margarethe Ostendorf und Lisa Ostendorf (v.l.).

Bilder sollen Menschen in Senioreneinrichtungen miteinander ins Gespräche bringen, so der Wunsch von Ali Nazlier, Leiter des St. Marien-Senioren und Pflegezentrum am St. Marien-Krankenhaus Ahaus und der Malerinnen Angelika Ostendorf, Margarethe Ostendorf und Lisa Ostendorf (v.l.).

  In diesem Fall sind es die Montagsmalerinnen aus Heek, die ihre Arbeiten zeigen. Die Bilder gefallen mir, sie strahlen Lebensfreude aus“, ergänzt eine Seniorin, die sich mit ihrem Rollator über den Flur bewegt.   „Schon während des Aufhängens der Bilder haben die Bewohner sich für uns interessiert, sich nach unserer Motivation zum Malen erkundigt und die Motive in den Blick genommen“, so die Montagsmalerin Angelika Ostendorf. Zusammen mit ihrer Schwester Margarete und ihrer Schwägerin Lisa nahm sie 2001 an einem Malkurs der Volkshochschule teil und seitdem treffen sie sich jeden Montag und entwickeln ihre Leidenschaft und ihr Können für das Malen stetig weiter.

Nachdem sie anfänglich eher Gegenständliches malten, sind sie mittlerweile eher zum Abstrakten übergegangen. „Durch das ständige Tun, können wir heute besser mit Farben umgehen und sie gezielter einsetzen“, so Lisa Ostendorf. Spachteltechnik und Ölmalerei stehen bei den Malerinnen zurzeit hoch im Kurs.   „Die Bewohner indes freuen sich über die Besucher, die sich Zeit nehmen, die Ausstellung besuchen und dann mit ihnen über das ein oder andere Bild ins Gespräch kommen“, so Ali Nazlier, Leiter der Einrichtung. Bis zum Januar nächsten Jahres haben die Besucher Zeit für einen Besuch der Ausstellung und die Gelegenheit den älteren Menschen Gesprächspartner zu sein.

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