Musikalisches Lichtermeer entzündet

Konzert in Ludgeruskirche

„Mache dich auf und werde Licht“ – diese Aufforderung erklang am Sonntag beim Einzug der Chöre und Instrumentalisten in die Ludgeruskirche. Unter der Gesamtleitung von Kirchenmusiker Christian Hubert hatten die Akteure in monatelanger Probearbeit ein Programm erarbeitet, das im Vergleich zum Vorjahr wieder mit einigen Überraschungen aufwartete.

HEEK

von von Helmut Schwietering

, 15.12.2014, 18:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch der Maxi-Chor mit jungen Nachwuchssängerinnen begeisterte.

Auch der Maxi-Chor mit jungen Nachwuchssängerinnen begeisterte.

Der Kirchenchor St. Cäcilia Heek zeigte sich an diesem Abend ebenfalls gut bei Stimme und trug das Ave Maria nach der Melodie von Eduard Rottmanner vor. Ein Lobpreis folgte und das Magnificat, gesungen vom Kirchenchor, dem Chor Heilig Kreuz und begleitet vom Blockflötenspielkreis Ahaus, hüllte das ganze Gotteshaus in warme und helle Töne ein. Auch die Zuhörer hatten ihren Einsatz und stimmten beim Gemeindegesang mit ein, bevor die „Maxis“, ein kleiner Chor mit Nachwuchssängerinnen, mit seinem Auftritt beeindruckte. An der Gitarre begleitet von Elisa Bergers ließen die jungen Musikerinnen aufhorchen. „Menschen auf dem Weg“ und „All of me“ trugen sie mit Leichtigkeit und für ihr Alter klaren Stimmen vor. Auch die vorgetragenen Soli von Tabea Helen, Marissa und Laura bei „Siehst du die Sterne am Himmel stehen“ sorgten für Stille im Kirchenrund. Jule Hilbring und Klara Helmich spielten die Querflöten und komplettierten einen tollen Vortag.

Weiter im Programm ging es mit den Routiniers vom Kirchenchor, die zusammen mit dem Flötenspielkreis „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ vortrugen. Klangvolumen und Musikalität zeichnen den Chor seit Jahren aus. Musik in deutscher und englischer Sprache hat sich der Chor Heilig Kreuz auf seine Fahnen geschrieben. Mit „You’ve got a friend“ bereicherten die Mitglieder den Abend ebenso wie mit „The Prayer“ und „Wacht auf und seid bereit“. Zum großen Finale versammelten sich alle Konzertteilnehmer im Altarraum und sangen zusammen mit der Gemeinde „Macht hoch die Tür“. Großer Applaus war der verdiente Lohn für alle und ist sicherlich die beste Motivation, auf diesem Weg weiterzumachen.

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