Diese undefinierbare Masse lag am vergangenen Wochenende im van Oerschen Busch. © Gemeinde Heek
van Oerschen Busch

Mysteriöse „Gift-Substanz“: Hundehalter schlägt Alarm

Der Spaziergang im van Oerschen Busch von Halter und Hund endete am vergangenen Wochenende beim Tierarzt. Der Hund hatte von einer undefinierbaren Substanz gefressen. Das Werk eines Tierhassers?

Es sollte am vergangenen Wochenende nur ein ganz normaler Spaziergang für Hundehalter und Vierbeiner werden. Doch der Rundgang im van Oerschen Busch endete für Hund und Halter beim Tierarzt. Der Hund soll von einer mysteriösen „Gift-Substanz“ gefressen haben, die jetzt einige Fragen aufwirft.

Direkt nach dem Bekanntwerden des Vorfalls rückte der Bereitschaftsdienst des Heeker Ordnungsamtes aus, um die undefinierbare rötliche Substanz noch am Wochenende sicherzustellen. Der Hund soll laut Gemeindeverwaltung „eine Reaktion“ nach dem Fressen dieser gezeigt haben.

Eine Anzeige soll nicht vorliegen

Zudem sei am Montag das Veterinäramt über den Vorfall informiert worden. Eine Anzeige soll nicht vorliegen. Doch woraus genau besteht diese Masse? „Wir wissen es nicht. Wir haben es zur Sicherheit öffentlich gemacht“, sagt Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff auf Anfrage.

Gut möglich, dass es sich wie bei einem ähnlich gelagerten Vorfall im Mai in Ahle „lediglich“ um vergorene Lebensmittelreste handelt, also eine illegale Müllentsorgung. Das macht die Sache für Hund und Halter nicht besser, hieße aber, dass zumindest keine Tierhasser am Werk gewesen wären.

Letztlich hat die Gemeinde die undefinierbare Masse entsorgt. Und wie geht es weiter? „Den Hund an der Leine zu haben, kann jedenfalls nicht schaden“, so der Bürgermeister. Stichwort: mehr Kontrolle.

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