Neue Gartenwerkzeuge für die Naturschützer

Bürgerstiftung

Die Bürgerstiftung Heek/Nienborg hat dem ortsansässigen Naturschutzbund und der Dorfimkerei im Stiegenpark neue Gartenwerkzeuge überreicht.

von Stefan Hubbeling

Heek

, 16.07.2018, 17:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bürgerstiftung-Vorstandsvorsitzender Walter Sosul und Detlef Bauerdick, Nabu-Mitglied Herbert Moritz und Hermann Mers (v.l.) bei der Spendenübergabe für die Dorfimkerei.

Bürgerstiftung-Vorstandsvorsitzender Walter Sosul und Detlef Bauerdick, Nabu-Mitglied Herbert Moritz und Hermann Mers (v.l.) bei der Spendenübergabe für die Dorfimkerei. © Stefan Hubbeling

Im Beisein von 40 Imkern und des stellvertretenden Heeker Bürgermeisters Hermann Mers übergab der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, Walter Sosul, am Samstagnachmittag den Vertretern der Dorfimkerei und des Naturschutzbundes, Detlef Bauerdick und Herbert Moritz, neue Gartengeräte.

„Wer mit so viel Ehrgeiz, Herzblut und Einsatz unsere Natur schützt und sie sinnvoll nützt, der hat unsere ganze Unterstützung verdient“, erklärte Walter Sosul in seiner Rede, kurz bevor er die Utensilien übergab. Der stellvertretende Bürgermeister Hermann Mers lobte in seiner Ansprache das Engagement der beiden lokalen Institutionen und wies darauf hin, dass die Bürgerstiftung mit diesen Präsenten sie ideal unterstütze.

„Der Rasenmäher wird hauptsächlich in der Imkerei eingesetzt. Die Heckenschere und der Freischneider kommen vornehmlich auf den naturbelassenen Flächen des Naturschutzbundes zum Einsatz“, waren sich Nabu-Mitglied Herbert Moritz und Imker Detlef Bauerdick einig.

Bienen im Mittelpunkt

Zusätzlich hielt Nabu-Mitglied Herbert Moritz einen kleinen Vortrag über den Sinn der Bienen und des Naturschutzes im Alltag. Die Imkerei im Stiegenpark existiert seit 2012. Detlef Bauerdick hatte sie ins Leben gerufen und ist seither der Heeker Honiglieferer schlechthin. Die Imkerei wird innerhalb der Woche oft auch von Schulklassen besucht.

An Wochenenden kann jeder interessierte Naturfreund und Honigliebhaber die Imkerei in den Monaten Mai, Juni, Juli und August jeweils an den ersten Samstagen des Monats besuchen. „Von 14 bis 17 Uhr sind dann unsere Pforten geöffnet“, informierte Detlef Bauerdick.

Der Imker erklärte dann anhand eines von ihm selbst gebauten Schaukasten den Aufbau eines Bienenvolkes (eine Königin, 300 bis 400 Drohnen, 40.000 bis 60.000 Arbeiterinnen) und die verschiedenen Bienenwohnungen (Holzbeute, Kunststoffbeute, Bienenkorb, Kasten für Ableger und Kasten für die Königinnenzucht).

Beim Besuch der Dorfimkerei werden alle Facetten der Imkerei gezeigt. Es werden die Schutzanzüge angezogen und der Smoker aktiviert, um mit dem Rauch die Bienen zu beruhigen. Dann geht es ans Eingemachte: Es wird ein Bienenvolk geöffnet, sodass die Besucher das Innenleben und die Wabenarten betrachten können. Wer möchte, kann dann sofort aus der Wabe den frischen Honig probieren. So kann jeder Besucher bestens nachempfinden, was es heißt, ein Imker zu sein.

Lob für die Bürgerstiftung

Und was das Engagement der Bürgerstiftung angeht: „Es ist ein tolles Gefühl, unterstützt zu werden bei dem Anliegen, der Natur zu helfen und sie zu erhalten. Wenn das Schule macht, dann gibt die Natur auch etwas zurück. In unserem Fall ist es der Honig“, freute sich Detlev Bauerdick, als er die gespendeten Gartengeräte näher betrachtete.

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