Neue Sicht auf die Dinge durch Masterarbeit

Diskussion um Marktplatzplanung

Der Marktplatz – auch in Heek ist es in erster Linie ein Platz. Gerade steht ein Zelt drauf, die Westmünsterländer wollen feiern wie die Bayern. Dafür muss Platz sein, keine Frage, genauso wie für parkende Autos oder den Wochenmarkt. Aber: Mehr Gestaltung täte der Fläche gut.

HEEK

, 25.09.2014, 18:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Da hatte Bernhard Bockhold (CDU) einen anderen Vorschlag: Bei solchen Projekten sei es doch gut, einen Studenten eine Masterarbeit schreiben zu lassen. Das verspreche einen jungen, frischen Blick auf die Dinge und „man muss nicht Zehntausende Euro ausgeben“. „Charmante Idee“, befand Ausschussvorsitzender Hermann Kösters (SPD). Er nahm die Anregung seines Fraktionskollegen Hermann-Josef Schepers mit auf, nach geeigneten Fördertöpfen des Landes NRW für die Maßnahmen Ausschau zu halten. Also solle die Verwaltung die Fördermöglichkeiten ausloten und zugleich Kontakt mit einer Fachhochschule aufnehmen, formulierte er den Beschlussvorschlag. Auch die Bürger sollen ihre Ideen äußern können, hieß es auf einen Hinweis aus dem Ausschuss hin: Das, so Herbert Gausling vom Fachbereich Planen, Bauen und Verkehr, sei meist Bestandteil einer Masterarbeit.

Gausling hatte schon Erfahrungen mit der Betreuung einer solchen Arbeit gesammelt, als es um das Baulückenkataster in Nienborg gegangen war. „Das ist schon auch zeitintensiv“, blickte er zurück. Was eine „klare Zeitschiene“, die Hermann-Josef Schepers einforderte, angeht, hatte der Fachbereichsleiter eine klare Aussage: „2015 schaffen wir eine Förderung nicht mehr.“ So wurde 2016, 2017 als Zielpunkt festgehalten.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt