Der Nikolausumzug im Ortsteil Heek wird – Stand jetzt – wie geplant am 5. Dezember stattfinden. Allerdings unter strengeren Auflagen als zunächst geplant. © Feuerwehr Heek
Im Ortsteil Heek

Nikolausumzug mit 2G-Regel: „Jeder muss mit Kontrollen rechnen“

Die Corona-Lage verschärft sich immer mehr. Dennoch wird der Nikolausumzug im Ortsteil Heek stattfinden. Allerdings haben die Verantwortlichen jetzt die Regeln noch mal deutlich verschärft.

In Vreden fällt er aus, in Stadtlohn, Südlohn und Oeding ebenso. Nicht aber im Ortsteil Heek. Trotz der sich verschärfenden Pandemielage soll der Nikolausumzug am Sonntag (5. Dezember) stattfinden. Stand jetzt. Die Auflagen wurden von den Verantwortlichen jetzt aber noch mal deutlich verschärft.

„Der Nikolaus kommt für die Kinder“, stellt Alexander Kösters vom Löschzug Heek, der seit 1926 für die Organisation und Durchführung des Umzuges zuständig ist, im Gespräch mit der Redaktion klar. Und dabei hat dieser Satz weit mehr Tragweite, als vielleicht auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Kinder stehen im Mittelpunkt

Denn in einer Zeit voller Entbehrungen möchten die Wehrkameraden vom Löschzug Heek den Kindern aus dem Ortsteil nicht auch noch dieses Jahreshighlight nehmen. Deshalb wird der Umzug – Stand jetzt – stattfinden.

Allerdings wird es mit Blick auf die geplante Durchführung einige Änderungen geben. „Es wird alles reduziert stattfinden. Der Umzug steht im Mittelpunkt. Für die Kinder“, macht Alexander Kösters deutlich.

Die traditionelle Feier im Nachgang wird es nicht geben. Auch werden die Hausbesuche nach dem Umzug für die Übergabe der Nikolaustüten ohne Helfer stattfinden. Denn viele Helfer seien, so erklärt es Kösters, minderjährig und zum Teil somit auch noch ungeimpft.

Ebenso wird auch, anders als zunächst geplant, schon während des Umzuges die 2G-Regel gelten. Für die Hausbesuche, sprich das Betreten der Häuser, stand diese Vorgabe ohnehin schon fest. Jetzt aber eben auch für den Umzug.

Konsequente 2G-Kontrollen

„Wir haben das alles mit dem Ordnungsamt und dem Kreisgesundheitsamt besprochen“, stellt der Heeker Feuerwehrmann klar. „Jeder muss mit einer Kontrolle des Impf- oder Genesennachweises rechnen.“

Schon vor dem Start des Nikolausumzuges um 14.50 Uhr am St.-Ludgerus-Denkmal werden die Wehrkameraden vom Löschzug Heek die Teilnehmer stichprobenartig überprüfen. Wer keinen entsprechenden Nachweis erbringen kann, soll unverzüglich des Platzes verwiesen werden.

Der Nikolaus wird im Ortsteil Heek nach dem Umzug die Nikolaustüten zu jedem Haus bringen, allerdings ohne Helfer. Beim Betreten des Hauses gilt für alle Anwesenden 2G.
Der Nikolaus wird im Ortsteil Heek nach dem Umzug die Nikolaustüten zu jedem Haus bringen, allerdings ohne Helfer. Beim Betreten des Hauses gilt für alle Anwesenden 2G. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

„Auch während des Umzuges werden jene, die zuschauen und mitlaufen, von uns auf 2G kontrolliert“, versichert Alexander Kösters. Mindestens fünf Feuerwehrmänner seien ausschließlich für diese Kontrollen im Einsatz. Auch die Polizei wird, wie bei solchen Veranstaltungen üblich, vor Ort Präsenz zeigen.

Für die Feuerwehrmänner vom Löschzug Heek ist die Organisation des Umzuges unter den derzeitigen Bedingungen Herausforderung und große Verantwortung zugleich. Das unterstreicht Alexander Kösters. Aber: „Wir machen das für die Kinder unheimlich gerne. Und nur um sie geht es hierbei.“

Alle Aktiven werden getestet

Übrigens werden alle Aktiven – so auch die Mitglieder vom Musikverein und dem Spielmannszug – vor dem Umzug getestet. Am Taubenhaus in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrgerätehaus soll eine Teststelle eingerichtet werden. Die 15 Berufsfeuerwehrmänner vom Löschzug werden die Tests durchführen.

Und trotz der großen Herausforderungen überwiegt beim Löschzug Heek im Vorfeld der Optimismus. „Wir haben genug Manpower, um das alles gut über die Bühne zu bringen“, ist sich Kösters sicher. Wenngleich in diesen Zeiten aber auch immer eine gewisse Anspannung mit von der Partie sei.

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