Nostalgische Gefühle an alter Arbeitsstätte

Ehemaligentreffen

Josef Weilinghoff und Richard Wierling organisierten Ehemaligentreffen der Silkok-Mitarbeiter in der Schniewindschen Fabrik. Da gab es viel zu erzählen.

von Helmut Schwietering

Heek

, 24.07.2018, 17:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im August wollen die Weilinghoffs mit ihrem Betrieb in das neu gestaltete Gebäude der alten Schniewindschen Fabrik umziehen.

Im August wollen die Weilinghoffs mit ihrem Betrieb in das neu gestaltete Gebäude der alten Schniewindschen Fabrik umziehen. © Mensing

Die Idee kam den beiden spontan am Sportplatz des SV Heek: Ein Ehemaligentreffen der Silkok-Mitarbeiter sollte organisiert werden. Josef Weilinghoff als Inhaber der Schniewindschen Fabrik und Richard Wierling waren sich sofort einig und fackelten nicht lange. Ein Termin war schnell gefunden. Ungefähr 60 Ehemalige mit ihren Partnern folgten der Einladung und zu den vielen „alten“ Arbeitskollegen gesellten sich auch die Alten Freunde Heek, die natürlich ihre Instrumente mitgebracht hatten. Bei warmem Sommerwetter konnte Richard Wierling auch viele ältere ehemalige Arbeitskollegen begrüßen, die so manche Anekdote aus ihrer aktiven Zeit parat hatten.

Schaubilder am Boden

Familie Weilinghoff nahm die Gäste mit auf eine Reise in die Vergangenheit und in die Zukunft. Viel hatte sich in den letzten Jahren getan und die ehemaligen Beschäftigen erinnerten sich an die Harzküche, den Platz mit der Presse und weitere Arbeitsplätze, die durch die Schaubilder am Boden noch besser in Erinnerung gerufen wurden. Viele Fragen zur Zukunft des Gebäudes und zur aktuellen Aufteilung konnten die Weilinghoffs beantworten. Geplant ist, dass die Firma in den neu gestalteten Gebäuden im August dieses Jahres an den Start geht. Viel Herzblut haben die Weilinghoffs nach den Anfangsquerelen in das Projekt gesteckt. Und das Ergebnis kann sich kurz vor der endgültigen Fertigstellung sehen lassen. Die Gäste zeigten sich beeindruckt und nach dem Rundgang hatten alle auch noch die Möglichkeit, das Gelände der benachbarten Firma van Koetsveld und Grimberg zu betreten und sich auch dort ein Bild von dem gelungenen Umbau zu machen.

Gebäude erhalten

Die beiden Gebäude am Gleisweg geben ein perfektes Bild ab und konnten auch durch die Initiative der neuen Besitzer erhalten bleiben, statt der Abrissbirne und dem Bagger zum Opfer zu fallen. Nach der Besichtigung ging es noch viele Stunden bei Livemusik und vielen Gesprächen in gemütlicher Runde weiter, denn das Bier musste noch weg. Richard Wierling hatte mit einem Augenzwinkern angekündigt, dass er pro Person eine Kiste Bier gerechnet hatte – und diese Herausforderung war nicht in zwei Stunden zu schaffen. Aber die Organisatoren haben jedenfalls bis zum Schluss durchgehalten.

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