Autoverkehr

Parkplatznot: Stellplatzsatzung um wichtigen Aspekt ergänzt

Parkplatznot gibt es nicht nur in Großstädten. Auch in Heek ist das Thema relevant. Die Stellplatzsatzung soll dem entgegenwirken. Doch in dieser fehlte bisher ein wichtiger Aspekt.
Die Parkplatznot, wie hier im Brinker Esch, ist schon länger ein Thema in Heek. © Archiv

Parkplatznot – ein Begriff, der gerne mit Großstädten in Verbindung gebracht wird. Doch auch in kleineren Kommunen kann dieser Aspekt für jede Menge Ärger sorgen. So auch in Heek schon des Öfteren geschehen. Genau deshalb gibt es seit knapp einem Jahr eine sogenannte Stellplatzsatzung in der Dinkelgemeinde. Doch ein wichtiges Detail fehlte darin bisher.

Am 8. Oktober 2019 trat die Stellplatzsatzung durch die Veröffentlichung im Amtsblatt der Gemeinde in Kraft. Darin ist geregelt, für welche Bauvorhaben Stellplätze angelegt werden müssen. Auch der Umfang dieser ist dabei über die Satzung klar geregelt. So müssen Wohneinheiten mit mehr als 130 Quadratmetern zwei, Wohneinheiten zwischen 50 und 130 Quadratmetern 1,5 und Wohnungen unter 50 Quadratmetern einen Stellplatz aufweisen.

Stellplatzsatzung soll Ärger verhindern

All das soll Parkärger verhindern. Denn nicht selten gibt es pro Haushalt mehr als ein Auto, das dann im öffentlichen Raum geparkt werden muss. Dass dabei in engen Straßen Ärger vorprogrammiert ist, liegt auf der Hand. Doch bisher fehlte in der erlassenen Satzung ein entscheidender Aspekt, der nun ergänzt wurde.

Stellplätze und Garagen müssen ab sofort zwingend ohne Überquerung anderer Stellplätze ungehindert erreichbar sein. Nur bei Einfamilienhäusern kann davon abgewichen werden. Einem „Mauscheln“ beim Ausweisen der laut Satzung notwendigen Stellplätze soll so entgegengewirkt werden.

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