Rat geht zügig an die Arbeit

Konstituierende Sitzung

HEEK Mit einem flammenden Appell für mehr Toleranz und Visionen, die auch dem Alltagsgeschäft standhalten, hat die Altersvorsitzende des Heeker Rats, Dorothea Brunsch (SPD), die konstituierende Sitzung des neu gewählten Gemeindeparlaments eröffnet.

von von Sylvia Lüttich-Gür

, 29.10.2009, 19:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der neue Bürgermeister Ulrich Helmich hielt seine einführende Ansprache etwas knapper – auch, weil er sich den Worten seiner Vorrednerin anschloss. „Wir sollten alle gemeinsam das Ziel vor Augen haben, die Gemeinde Heek nach vorne zu bringen“, brachte er seinen Wunsch auf den Punkt. Er selbst verstehe sich dabei in einer Vermittlerrolle. Er wünschte sich, dass es ihm und dem Rat gelinge, „in der Sache hart zu diskutieren, dabei aber nicht persönlich zu werden“. Auf eine Liste konkreter Projekte in seiner sechsjährigen Amtszeit (ein Jahr mehr als die des Rates) warteten die zahlreichen Zuschauer vergebens. Helmich ging bewusst nicht auf inhaltliche Details der vor ihm liegenden politischen Arbeit ein: „Das ist den Haushaltsplanberatungen vorbehalten.“

Dem neuen Bürgermeister stehen zwei ehrenamtliche Vertreter zur Seite: Hermann Mers und Josef Homann, beide Parteikollegen der CDU. Die SPD hatte Hermann Kösters für das Stellvertreteramt vorgeschlagen, war aber in der Abstimmung unterlegen. Helmich ließ es sich nach der Verpflichtung des Rats nicht nehmen, jedes Mitglied einzeln per Handschlag zu gratulieren. Danach nahm er die Amtskette sogleich wieder ab, setzte sich und stieg in die weitere Tagesordnung ein. Die Verbundschule sei schließlich ein zentrales Projekt für die Gemeinde – nicht nur in der gerade begonnen Legislaturperiode. 

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