Ratssitzung: Wohngrundstücke, Digitalisierung und Heimatpreis

Es gab ohne Frage schon deutlich längere Tagesordnungen im Heeker Rat, doch auch die kompakte Version für den 19. Mai ab 18 Uhr in der Landesmusikakademie in Nienborg verspricht Diskussionen.
Wohnbaugrundstücke sind im Ortsteil Nienborg nicht im Überfluss vorhanden. © picture alliance/dpa

Kurz und kompakt – so lässt sich die Tagesordnung der fünften Gemeinderatssitzung der neuen Legislaturperiode zusammenfassen. Wenn am Mittwoch (19. Mai) ab 18 Uhr Lokalpolitiker und Verwaltung in der Landesmusikakademie in Nienborg zusammenkommen, wird dieser Ortsteil bei mehr als nur einem Punkt im Mittelpunkt stehen.

So wird Antje Valentin, Direktorin der Landesmusikakademie, in gewohnter Form einen Kurzbericht über die Tätigkeit der LMA geben. Wegen der Pandemie war das übrigens 2020 ausgefallen. Und der Ortsteil Nienborg steht auch bei einem Antrag des Dinkelbündnisses im Fokus.

Antrag vom Dinkelbündnis

Die Wählergruppe möchte die Verwaltung beauftragen, eine schnelle Prüfung und Umsetzung der Bereitstellung von Wohnbaugrundstücken in Nienborg auf den Weg zu bringen. Dazu führt die Wählergruppe im Antrag gleich eine ganz Reihe von Wunschbeschlüssen auf. Es dürfte spannend werden, wie SPD- und CDU-Fraktion auf diesen Antrag reagieren.

Auch wird es um die Digitalisierungsstrategie der Gemeinde gehen. Vertreter des kommunalen IT-Dienstleisters KAAW werden die Grundzüge dieser Strategie in der Sitzung vorstellen. Und schon jetzt ist klar, dass Heek, Legden und Schöppingen zukünftig gemeinsam über die KAAW eine Fachkraft beschäftigen wollen, die die Digitalisierung in allen drei Kommunen vorantreibt.

AG „Heimatpreis 2021“ soll gegründet werden

Auch wird es um die Übernahme der Elternbeiträge für die OGS und andere Betreuungsformen an den Grundschulen im Zuge der Corona-Pandemie gehen. Ebenso um die Gründung einer Arbeitsgruppe „Heimatpreis 2021“ aus je zwei Mitgliedern der drei Fraktionen.

Diese soll die eingegangenen Bewerbungen anhand festgelegter Kriterien begutachten, diskutieren und eine Entscheidung für den Rat vorbereiten. Die Arbeitsgruppe soll laut Verwaltungsvorlage bereits Ende Mai/Anfang Juni tagen.

Die finanziellen Mittel für die Heimat-Preisverleihung wurden bereits seitens der Verwaltung bei der Bezirksregierung Münster beantragt und bewilligt. 5000 Euro stehen für maximal drei Gewinner zur Verfügung.

Die Sitzung im Musikzentrum, Steinweg 2, ist im ersten Teil öffentlich. Die Corona-Schutzverordnung muss beachtet werden.