Rauchschwaden am Heeker Markt

Feuerwehr-Übung

Rauchschwaden drangen aus den Fenstern des Hotelgebäudes am Markt in Heek. Doch was am Sonntagmorgen manche Beobachter an einen Brand glauben ließ, stellte sich als erkenntnisreiche Übung dar.

HEEK

, 15.02.2015, 12:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Freiwillige Feuerwehr Heek war zu einer Übung ausgerückt

Die Freiwillige Feuerwehr Heek war zu einer Übung ausgerückt

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Heek hatten das Szenario vorbereitet. Es konfrontierte die Floriansjünger mit einer Lage, die Ansprüche stellte. Ein Brand im Hotel, dazu noch drei Personen, die als vermisst in dem rauchverhangenen Inneren galten – dieser Aufgabe sollten sich die Retter stellen.

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Eindrücke von der Feuerwehrübung

Unter realistischen Bedingungen hat der Löschzug Heek am Sonntag die Rettung von Menschen aus einem "brennenden" Hotelgebäude geprobt.
15.02.2015
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Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
Die Freiwillige Feuerwehr Heek rückte am Sonntagvormittag zu einer Übung aus.© Freiwillige Feuerwehr Heek
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Das Hotelgebäude steht vor der Fertigstellung, und so bot sich die Gelegenheit an, dass sich die Feuerwehrleute aus Heek mit dem Inneren bereits vertraut machen konnten. Die Einsatzleitung lag in den Händen von Peter Kösters. Er traf mit dem Einsatzleitfahrzeug als erster an der „Brandstelle“ ein – damit übernahm er es auch, die nachfolgenden Kräfte über Funk mit einer ersten Information über die Lage zu versorgen.

36 Kräfte bei der Übung dabei

„Die Priorität liegt bei einer solchen Situation natürlich zuallererst auf der Menschenrettung“, berichtete Jörg Latussek, Sprecher der Feuerwehr Heek, nach der Übung im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Der Löschzug Heek rollte mit vier Fahrzeugen an. 36 Einsatzkräfte wirkten bei der Übung mit, in der Rauchmaschinen für eine realistische Situation sorgten. Eine besondere Aufgabe kam den drei Atemschutztrupps zu. Die sechs Feuerwehrleute gingen entsprechend geschützt in das Gebäude, um dort die vermissten Personen zu suchen. Sie waren schnell erfolgreich.

Mayday-Lage simuliert

Ihre Kameraden simulierten draußen gleichzeitig einen Löschangriff. Sie gingen dazu mit fünf C-Rohren in Bereitstellung, was im Ernstfall dem Kampf gegen die Flammen gedient hätte. Mayday-Lage Im Rahmen des Geschehens übte der Löschzug auch das Vorgehen bei einer sogenannten Mayday-Lage: Ein Atemschutztrupp war „verschüttet“ worden, die Sicherungstrupps rückten aus der Bereitstellung vor und retteten ihre Kollegen. Die neue Wärmebildkamera habe sich ebenfalls bewährt, so Latussek: „Das Gerät ermöglicht es, auch bei ungünstigen Sichtverhältnissen wie etwa im Rauch Menschen zu finden.“ Eine Manöverkritik rundete die Alarmübung ab. Das Fazit sei positiv ausgefallen, sagte Latussek.

Die Kenntnis der Örtlichkeiten habe insgesamt gesehen eine große Bedeutung für die Wehr. Sie suche deshalb auch in regelmäßigen zeitlichen Abständen verschiedene Gewerbebetriebe in der Gemeinde auf. Dieser Anspruch an eine gute Vorbereitung der Retter gelte für ein Hotel in besonderem Maße.

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