Reitroute auch per Kutsche

Heek Das Münsterland ist eine Hochburg der Pferdezucht und des Pferdesports und dafür weit über die Grenzen hinaus anerkannt und populär. Die neue Reit route Westmünsterland trägt diesem Umstand Rechnung - auch in Heek.

28.07.2008, 15:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Reitvereins-Vorsitzender Friedrich Jasper und Marie-Luis Westermann zeigen die Karte mit dem Routenverlauf.  Mensing</p>

<p>Reitvereins-Vorsitzender Friedrich Jasper und Marie-Luis Westermann zeigen die Karte mit dem Routenverlauf. Mensing</p>

"Wir wollen den Reittourismus stärken", bestätigt Marie-Luis Westermann, Kreis Borken, dass in diesem Bereich ein großer Markt für den Tourismus und die heimische Wirtschaft existiere, der angezapft werden müsse. Sie arbeitet sich derzeit von Kommune zu Kommune vor, um das zusammenhängende Reitwegenetz von etwa 180 Kilometern im Kreis Borken zu erschließen.

Auch in der Dinkelgemeinde wird Pferdesport groß geschrieben: So halten der Reitverein St. Georg Heek-Nienborg und einige Reiterhöfe für den Pferdefreund ein vielfältiges Angebot bereit. Zahlreiche große Veranstaltungen locken bereits heute zahlreiche Pferdeinteressierte Jahr für Jahr nach Heek.

Route abgefahren

Vor Ort machte sich Marie-Luis Westermann jetzt selbst ein Bild von der angedachten Reitroute in Heek. Zunächst warf sie mit Friedrich Jasper, Vorsitzender des Reitvereins, einen Blick auf die noch im Entwurf befindliche Reitroutenkarte, bevor beide es sich auf den Kutschen von Georg Schabbing und Rudolf Kösters auf den Weg durch reizvolle Landschaft machten, die die geplante, bis zu 20 Kilometer lange Reitroute in der Dinkelgemeinde bietet.

Diese führt vom Reitgelände in Averbeck aus auf der Strönfeldstraße Richtung Metelen und anschließend weiter durch die Bauerschaften Callenbeck und Wext. Auf der Ammert lohnt sich beispielsweise der Besuch des Pfostenhauses. Weiter geht die Strecke über Eperaner Gebiet, bevor die Route durch Wichum und das Donseler Feld nach Ahle führt.

Gemeinsame Nutzung

"Wir werden keinen Wegebau betreiben", macht Westermann deutlich, dass für das Routennetz ausschließlich vorhandene Straßen und Feldwege genutzt werden, die von Reitern und Kutschfahrern gleichermaßen genutzt werden können. Jasper erklärte, dass der Reitverein ein großes Interesse daran habe, die Freizeitreiter mit einzubinden.

Im Laufe des nächsten Jahres soll die Reitroute in Heek fertig sein, finanziert wird das Wegenetz vor allem aus Mitteln des Landesprojekts "Tourismus NRW". men

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