Sammel-Aktion für Ahauser Tafel: Heeker Firmbewerber setzen starkes Zeichen

mlzHeilig Kreuz Heek

Die jüngste Sammel-Aktion der 23 Firmbewerberinnen und Bewerber der Gemeinde Heilig Kreuz Heek zugunsten der Ahauser Tafel war ein großer Erfolg. Und das hatte gleich mehrere Gründe.

Heek

, 28.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

42 Bananenkartons voll mit haltbaren Lebensmitteln, zehn Kisten voller Konserven, 95 Euro sowie einen Heek-Gutschein – so lautet die beachtliche Sammelbilanz der Heeker Firmbewerber der Gemeinde Heilig Kreuz vom zurückliegendem Freitag und Samstag. Alles zugunsten der Ahauser Tafel. Aber nicht nur deshalb war die Aktion ein voller Erfolg.

„Das soziale Projekt ist ein wesentlicher Teil der Firmvorbereitung, da die Jugendlichen hier spüren und erleben sollen, dass sich Glaube nicht nur über Kirchgang und Beten, sondern ganz erheblich übers Alltagsleben, seine Anforderungen und Fragen definiert. Christ-sein heißt, Gemeinschaft leben. Im Rahmen des sozialen Projektes setzen sich Jugendliche für andere ein“, bringt es Pastoralreferentin Mechtild Sicking auf den Punkt.

Alles ist trotz Corona reibungslos gelaufen

Und genau das hätten die 23 Firmbewerberinnen und Firmbewerber mit der Sammelaktion er- und gelebt. Dass die Corona-Pandemie alles etwas erschwerte, liegt auf der Hand. Mund-Nasen-Masken, Abstand und Hygieneregeln sind hierbei zu nennen. „Es gab keinen Massenandrang, sodass die Spender nicht warten mussten“, blickt Mechtild Sicking auf den zurückliegenden Freitag und Samstag zurück.

Abgeholt wurden die Spenden von einem ehrenamtlichen Fahrer der Ahauser Tafel. Zuvor hatten die Firmbewerber den Lieferwagen bis auf den letzten Zentimeter mit den gesammelten Lebensmittelspenden gefüllt.

Abgeholt wurden die Spenden von einem ehrenamtlichen Fahrer der Ahauser Tafel. Zuvor hatten die Firmbewerber den Lieferwagen bis auf den letzten Zentimeter mit den gesammelten Lebensmittelspenden gefüllt. © Mechtild Sicking

Genug Arbeit hatten die Firmbewerber im Kreuzzentrum aber dennoch. Immerhin mussten die vielen Spenden der Heeker ordnungsgemäß in den Kartons verstaut werden. Diese hatte eine Mutter am Freitag von der Ahauser-Tafel abgeholt. Ein ehrenamtlicher Fahrer der Tafel holte dann alles in einem Lieferwagen wieder ab. Bis auf den letzten Zentimeter sei dieser gefüllt gewesen, berichtet die Pastoralreferentin. „Einiges stand sogar auf dem Beifahrersitz.“

Gibt es eine Wiederholung der Aktion?

Und auch bei den Jungen und Mädchen, die diese Aktion im Rahmen der Firmvorbereitung aus freien Stück ins Leben gerufen hatten, machte sich mit Blick auf das Erreichte Freude breit. So sagt Leo: „Das Projekt war sehr schön. Es war spannend, es zu planen und es ist ein gutes Gefühl, wenn man am Ende das Resultat sieht.“ Und Mira fügt hinzu: „Mir hat es auch sehr gut gefallen. Es war gut, da man anderen Leuten helfen kann.“

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Gut möglich, dass es im kommenden Jahr eine Fortsetzung dieser Aktion geben wird. Dafür sprachen sich zumindest die Firmbewerber geschlossen aus. Nicht nur deshalb ist auch Pastoralreferentin Mechtild Sicking von der Sammel-Aktion angetan. „Ich bin auf jeden Fall mit dem Projekt zufrieden. Alleine schon deshalb, weil die Jugendlichen wirklich alleine die ganze Organisation übernommen haben. Alleine das ist schon ein Erfolgserlebnis. Das Sahnehäubchen ist dann natürlich die wahnsinnig große Menge an Spenden.“

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