Schneller Schritt nach vorn

Glasfaser-Ausbau

Nicht nur die Privathaushalte, auch einige Gewerbegebiete in der Gemeinde Heek werden künftig „n bit-ken flotter“ im Netz sein.

HEEK

04.06.2014, 17:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Josef Heuing (Zimmerei Heuing), Gerd May (Metallbau-Landtechnik May-Lachnicht), Andreas Tenbeitel (MVK Blech- und Metallverarbeitung), Marcus Klein (Deutsche Glasfaser, Vertriebsleiter Geschäftskunden), Herman van Voorst (Deutsche Glasfaser), Bürgermeister Ulrich Helmich, Jürgen Lammers (Gemeinde Heek, v. l.).

Josef Heuing (Zimmerei Heuing), Gerd May (Metallbau-Landtechnik May-Lachnicht), Andreas Tenbeitel (MVK Blech- und Metallverarbeitung), Marcus Klein (Deutsche Glasfaser, Vertriebsleiter Geschäftskunden), Herman van Voorst (Deutsche Glasfaser), Bürgermeister Ulrich Helmich, Jürgen Lammers (Gemeinde Heek, v. l.).

Die Firmen im Gewerbegebiet „Bült“ müssen sich bis Dienstag, 10. Juni, endgültig entscheiden, ob sie an das Breitbandnetz angeschlossen werden wollen. „Wir bemühen uns und bleiben dran“, hofft Marcus Klein, dass sich die Unternehmer für das Glasfasernetz entscheiden. „Zunächst hatten wir uns auf Privatkunden konzentriert und erst später auch das Gewerbe für uns als Spielfeld erkannt“ – Herman van Voorst aus der Geschäftsführung der Deutschen Glasfaser lobte die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Verwaltung.

Allen voran zollte er Ulrich Helmich große Anerkennung für seine hartnäckige Forderung, das Glasfasernetz auch für Gewerbebetriebe in der Dinkelgemeinde auszubauen, nachdem die Nachfragebündelung für Privathaushalte in Heek und Nienborg positiv war. Die Anbindung an die zukunftssichere Breitbandinfrastruktur ist für Heek ein bedeutender Standortfaktor. „Die Verfügbarkeit schneller Datenleitungen entscheidet über die Bewertung als Wirtschaftsstandort ebenso wie über die Wohn- und Lebensqualität vor Ort“, zeigte sich Ulrich Helmich erfreut, dass dieser lange Weg für die Gemeinde Heek ein derart positives Ende genommen hat.

Angenehm überrascht nahmen die örtlichen Unternehmer die frohe Kunde entgegen, dass der Ausbau der 100 MBit/Sekunde-Leitungen bereits Anfang Juli beginnen wird. „Auch der Bauhof und die neue Kläranlage werden angeschlossen“, ergänzte Jürgen Lammers. Mit der Glasfasertechnik erhalten die mittelständigen Unternehmen eine zukunftssichere Lösung, die den weiter wachsenden Datenfluss abdeckt und sie im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig macht. „Dann sind die Zeiten vorbei, dass Mitarbeiter nach Hause fahren und per Glasfasernetz Daten versenden“, gibt Andreas Tenbeitel augenzwinkernd den bisherigen Stand wieder.

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