Scholz-Entwurf macht das Rennen

Entscheidung im Rat

HEEK Der Siegerentwurf beim Architektenwettbewerb für die Erweiterung der Kreuzschule hat das Rennen gemacht. Gestern Abend hat sich der Gemeinderat in seiner konstituierenden Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, die Verbundschule so zu erweitern, wie es der Sendener Architekt Eckhard Scholz vorgesehen hat: kompakt und aus dem Bestand heraus.

von von Sylvia Lüttich-Gür

, 28.10.2009, 21:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Acht Architekturbüros aus dem Umkreis erarbeiten Konzepte, um die richtigen Weichen für die Zukunft der Kreuzschule zu stellen.

Acht Architekturbüros aus dem Umkreis erarbeiten Konzepte, um die richtigen Weichen für die Zukunft der Kreuzschule zu stellen.

Gleich in seiner ersten Sitzung hat der neu gewählte Rat mit dem Beschluss für den Ausbau der Verbundschule eine weitreichende Entscheidung getroffen. Die Erweiterung ist ein Millionenprojekt: Im ersten Bauabeschnitt ist mit 1,7 Millionen zu rechnen, insgesamt mit über 2,5 Millionen Euro. Zur Ermittlung der genauen Investitionskosten – und als Entscheidungsgrundlage, welcher Entwurf realisiert wird – hatte die Gemeinde das Sachverständigenbüro Gantert/Wiemeler beauftragt.

Die Mitarbeiter hatten sowohl den erstplatzierten Entwurf von Scholz als auch den zweitplatzierten des Ahauser Büros Farwick und Grote untersucht. Die Ergebnisse hat Ulrich Wiemeler gestern Abend dem Rat vorgetragen. Dabei wie er auf Zusatzkosten bei der Umsetzung des Entwurfs von Farwick und Grote hin durch den Abbruch eines Klassenraums mit Treppenhaus, der bei Scholz so nicht nötig sei. Beide Entwürfe sehen den Abriss des vorhandenen Toilettengebäudes vor. Die laufenden Betriebskosten wertete er in beiden Fällen als vergleichbar. Im August/September kommenden Jahres soll das Erweiterungsgebäude fertiggestellt sein. .

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