Lagerabend auf dem Sportplatz am Dinkelstadion zieht über 1000 neugierige Besucher an

Stadtranderholung

Die Stadtranderholung zieht auch in diesem Jahr wieder viele Kinder in den Bann. Zeltlager und Lagerabend sind dabei nicht nur Highlights, sondern auch essenziell für die Finanzierung.

Heek

, 18.07.2019, 15:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lagerabend auf dem Sportplatz am Dinkelstadion zieht über 1000 neugierige Besucher an

Diese zehn Jungs hatten ihr Zelt bereits am frühen Dienstagnachmittag (16. Juli) bezogen. © Markus Gehring

251 Kinder, 46 Betreuer, 15 wechselnde Küchenhelfer und über 1000 Besucher am Lagerabend (16. Juli) – das sind nur ein paar der Zahlen, um die Dimension der Stadtranderholung der KAB St. Josef Heek (13. bis 20. Juli) zu skizzieren.

„Wir haben glücklicherweise auch einige sehr aktive Rentner, die uns helfen.“
Petra Rengers

Dabei zählen auch in der 40. Auflage das Zeltlager (16. bis 19 Juli) und der dazugehörige Lagerabend zu den Highlights. Traditionsgemäß war es beim Lagerabend am Dienstag auch Eltern, Freunden und Interessierten gestattet, die „Zeltstadt“ mit 20 Großraumzelten auf dem Sportplatz am Dinkelstadion zu betreten. Ansonsten ist das Lager eine elternfreie Zone.

Jeden Morgen müssen 700 Brötchenhälften geschmiert werden

Gut 1000 neugierige Besucher ließen sich diese Chance nicht entgehen. „Die Zahl ist grob geschätzt, dürfte aber hinkommen“, so Petra Rengers von der KAB St. Josef Heek. Während des Zeltlagers ist ihr Platz die Küche. „Wir müssen jeden Morgen 700 Brötchenhälften beschmieren. Das ist schon eine Herausforderung.“

Übrigens sind alle, die an der Gestaltung der Stadtranderholung mitwirken, als Ehrenamtler im Einsatz. „Wir haben glücklicherweise auch einige sehr aktive Rentner, die uns helfen“, so Rengers. Am Lagerabend selbst waren noch mal 30 zusätzliche Helfer im Einsatz.

Lagerabend auf dem Sportplatz am Dinkelstadion zieht über 1000 neugierige Besucher an

Ein Blick ins Innere: So sah es beim KAB Zeltlager 2016 aus. © Christiane Nitsche

Und dieser Abend erfüllt jedes Jahr aufs Neue einen besonderen Zweck. „Die Einnahmen sind wichtig für die Finanzierung der gesamten Stadtranderholung.“ Essen, Trinken und eine große Tombola, für die ortsansässigen Unternehmen die Preise stellten, dienten als Einnahmequellen.

In der Planung steckt jede Menge Arbeit

Was vielleicht auf den ersten Blick nicht deutlich wird: Hinter der Stadtranderholung steckt jede Menge Planungsarbeit. „Für das diesjährige Programm fingen die ersten Planungen bereits Ende 2018 an“, berichtet Rengers. Die heiße Planungsphase sei dann im Februar dieses Jahres angelaufen. „Es müssen eben unheimliche viele Dinge organisiert werden.“

Und was ist der „Lohn“ für die vielen Helfer? Darauf hat zumindest Petra Rengers eine klare Antwort: „Wenn die Kinder am Samstag völlig ausgepowert und glücklich sind, haben wir alles richtig gemacht und sind sehr zufrieden.“

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