Wahlplakat-Tafeln: Kommunalwahl 2020 wirft ihren Schatten voraus

Kommunalwahl 2020

Noch sind es einige Monate bis zur Kommunalwahl. Doch mit jedem Tag, der verstreicht, rückt der Wahlkampf näher. Und dazu gehören auch die Wahlplakat-Tafeln. Doch überall dürfen die nicht stehen.

Heek

, 07.06.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Am Kreisverkehr Legdener Straße wird bald eine von vier genehmigten Wahlplakat-Tafeln in der Dinkelgemeinde stehen.

Am Kreisverkehr Legdener Straße wird bald eine von vier genehmigten Wahlplakat Tafeln in der Dinkelgemeinde stehen. © Till Goerke

Ein paar Monate sind es noch bis zur Kommunalwahl am 13. September. Doch so langsam rückt der Wahlkampf immer mehr in den Mittelpunkt. Zwar macht die Corona-Krise derzeit allen Lokalpolitikern einen Strich durch die Rechnung, doch die Rahmenbedingungen kann man dennoch abstecken. Dazu gehören auch die Standorte für die Wahlplakat-Tafeln in der Dinkelgemeinde.

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Wer kennt sie nicht? Die gut vier Meter breiten Tafeln, die mit einer freundlich lächelnden Person und einem knackigen Slogan versehen sind. Einige Wochen vor der Wahl sprießen diese Tafeln vielerorts wie Pilze aus dem Boden. Doch was vielleicht auf den ersten Blick willkürlich aussieht, unterliegt einem klaren Plan. So auch in der Dinkelgemeinde.

Wahlplakat-Tafeln dürfen nicht überall stehen

Denn einfach irgendwo in die Landschaft ein Wahlplakat stellen, ist nicht. Lediglich an vier Standorten ist das in Heek erlaubt. Am Kreisverkehr Legdener Straße, an der L 573/von Oer’schen Wald, dem Nienborger Ortseingang auf Höhe der Bischof-Hermann-Straße und am Kirmesplatz Achter de Stadt. Eigentlich. Denn Letzterer steht nicht mehr zur Verfügung.

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Zur Erklärung: An besagter Stelle ist im Rahmen der Umgestaltung der Niestadt zwischen Kirmes- und Festplatz eine Wegverbindung entstanden. Zudem, so steht es in der Sitzungsvorlage der jüngsten Ratssitzung, möchte ein benachbarter Grundstückseigentümer an exakt dieser Stelle eine zusätzliche Grundstückszufahrt anlegen.

Ratsmitglieder nicken die Formalie einstimmig ab

Und weil somit der Standort wegfällt, war die Angelegenheit eine Sache für den Rat. Oder anders gesagt: Der Rat nickte in wenigen Sekunden einstimmig den unterbreiteten Vorschlag der Gemeindeverwaltung ab. „Wir haben die Sache eingehend geprüft“, merkte Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff dazu an.

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So wird zukünftig am Nienborger Ortseingang an der Ochtruper Straße das vierte Wahlplakat in der Gemeinde aufgestellt. Vorteil: Das Grundstück gehört der Gemeinde. Dazwischenfunken kann also keiner. Und an dieser Stelle soll das Schild laut Verwaltung gut wahrnehmbar sein.

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Grundsätzlich gilt: Auf- und Abbau der Wahlplakat-Tafeln erfolgt durch die Mitarbeiter des Bauhofes. Die Materialkosten sollen im niedrigen dreistelligen Bereich liegen.

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