Wegen klirrender Kälte: RW Nienborg kämpft mit Wasserschaden

Reparaturarbeiten

Als würde Corona RW Nienborg nicht schon genug Kummer bescheren, hat der Klub jetzt auch noch mit einem großen Wasserschaden zu kämpfen. Und noch steht das exakte Ausmaß des Schadens nicht fest.

Heek

, 19.03.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Noch steht das exakte Ausmaß des Wasserschadens bei RW Nienborg nicht fest.

Noch steht das exakte Ausmaß des Wasserschadens bei RW Nienborg nicht fest. © Martin Mensing

Als wenn RW Nienborg durch die Beeinträchtigung der Corona-Pandemie nicht schon genug Kummer hätte, kommt jetzt auch noch ein großer Wasserschaden hinzu. Bei einem Routinerundgang entdeckte der Klub-Vorsitzende Martin Mensing den Schaden am Mittwoch (17. März). Und noch steht das exakte Schadensausmaß gar nicht fest.

„Der Schaden ist sehr ärgerlich. Damit haben wir sehr viel Arbeit, auf die wir gerne verzichtet hätten“, macht der Vorsitzende deutlich. Bei seinem Routinerundgang am Mittwoch habe er bemerkt, dass zwischen beiden Teilen der Kabinengebäude Wasser durch die Decke tropfte.

Die Wasseruhr ist geplatzt

Beim Öffnen des Versorgungsraums im Erdgeschoss dann die bittere Erkenntnis: Die Wasseruhr war geplatzt. Auch die Wasserleitung in einer Toilette im Obergeschoss war hinüber. Mutmaßlich hat die klirrende Kälte im Februar die Uhr und die Leitung platzen lassen. Und so lief das Wasser durch alle möglichen Ritzen in die Räume des Erdgeschosses.

„Die erste Abhilfe habe ich mit Mitarbeitern des Bauhofes geschaffen. Wir haben die Hähne zugedreht und den weiteren Wasserfluss gestoppt. Wir arbeiten da mit dem Bauamt der Gemeinde sehr gut zusammen, die uns sehr gut unterstützt“, berichtet Martin Mensing.

Die Mitglieder von RWN wollen mit viel Eigenleistung die entstandenen Schäden beheben.

Die Mitglieder von RWN wollen mit viel Eigenleistung die entstandenen Schäden beheben. © Martin Mensing

Fachfirmen rücken an

Im Nachgang sei dann durch zwei Fachfirmen aus der Region das Leck in der Wasserleitung lokalisiert und repariert worden. Zudem wurden im Kabinentrakt vier Trocknungsgeräte aufgestellt. Damit sollen in den kommenden Wochen der Boden und die Wände getrocknet werden.

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Dabei kennen die Klub-Verantwortlichen derzeit noch nicht das exakte Schadensausmaß. „Das muss noch komplett aufgenommen werden“, so der Vorsitzende. So sei auch noch nicht klar, ob die Heizung oder die Wasserpumpe Schaden genommen haben.

Verein macht viel in Eigenleistung

Und jede Menge Arbeit in Eigenleistung wartet auch noch auf die Klubmitglieder. „Nach der Trocknung kommen sicherlich als Erstes die Arbeiten am Fußboden in der betroffenen Toilette im Dachgeschoss“, blickt Martin Mensing voraus. Ebenso seien wohl Anstreicherarbeiten in den betroffenen Bereichen notwendig. „Alles Weitere wird sich zeigen, wenn wir wissen, was sonst noch zu Schaden gekommen ist.“

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Und wer kommt für den Schaden auf? Versicherungsnehmer ist die Gemeinde. Der Schaden sei bereits bei der Gebäudeversicherung gemeldet worden. „Ich hoffe natürlich, dass dem Verein keine Kosten entstehen. Wir setzen jetzt bereits sehr viel Manpower ein“, so Martin Mensing.

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