18.000 durch Sturmtief Sabine ohne Strom - auch in Ascheberg

Orkan-Folgen

Nachdem sich Orkantief „Sabine“ abgeschwächt hat, zieht der Stromversorger Westnetz eine erste Bilanz. Es gab Stromausfälle für rund 18.000 Menschen, darunter auch in Ascheberg.

Ascheberg

, 11.02.2020, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Westnetz-Techniker bei Arbeiten an einer Ortsnetzstation.

Ein Westnetz-Techniker bei Arbeiten an einer Ortsnetzstation. © Frank Peterschroeder

Die Auswirkungen des Sturms im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz waren vielfach nicht so stark, wie im Vorfeld befürchtet, heißt es beim Stromverteiler Westnetz. Zunächst führte Orkan „Sabine“ ab Sonntagmittag zu zahlreichen Stromausfällen. Ursache waren in den meisten Fällen entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste, die die Stromleitungen beschädigten.

„Die Stromausfälle im Münsterland waren gut beherrschbar. Wir hatten im Vorfeld das Personal und Entstörungsmaterial an unseren Technikstandorten aufgestockt“, heißt es bei Westnetz. Etwa 18.000 Menschen in Nottuln, Füchtorf, Herzebrock, Wadersloh und Ascheberg hatten zeitweise keinen Strom.

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Ursache waren umgestürzte Bäume oder Äste in den Mittelspannungs-Freileitungen. Fast alle Kunden konnte Westnetz durch Umschaltungen schnell wieder versorgen. Insgesamt waren im Münsterland rund 260 Ortsnetzstationen der Westnetz von Störungen durch „Sabine“ betroffen.

Weniger Unterbrechungen gab es in der Niederspannung. „Vor allem in ländlichen Gebieten waren ebenfalls wegen umgestürzter Bäume oder umherfliegender Äste einzelne Haushalte zeitweise ohne Strom“, sagt Thomas Wiedemann, Leiter

des Westnetz-Regionalzentrums Münsterland und Ostwestfalen.

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