5 Hektar Gemeindefläche für Blühstreifen in Ascheberg möglich?

Blühstreifen in Ascheberg

Die Grünen in Ascheberg wünschen sich 5 Hektar Gemeindefläche, die zu einer Blühfläche für Insekten und Tiere gemacht wird. Doch ob das klappen kann, ist derzeit noch fraglich.

Ascheberg, Herbern, Davensberg

, 24.03.2021, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
5 Hektar Gemeindefläche in Blühstreifen umzuwandeln: Das wünscht sich der Grünen-Ortsverband in der Gemeinde Ascheberg.

5 Hektar Gemeindefläche in Blühstreifen umzuwandeln: Das wünscht sich der Grünen-Ortsverband in der Gemeinde Ascheberg. © (A) Marie Rademacher

Die Grünen in Ascheberg möchten insgesamt 6 zusätzliche Hektar an Blühstreifen in der Gemeinde in diesem Sommer. 5 davon soll die Gemeinde zur Verfügung stellen, einen Hektar wollen die Grünen selber für die Aktion pachten. Dafür hatte der Ortsverband in der vergangenen Ratssitzung eine Anfrage gestellt. „Die Mittel dafür werden wir in größerer Form im Haushalt drin haben“, so Ratsmitglied Karsten Senne.

Privilegierter Landwirt hat bei Kauf von Flächen Vorrang

Doch ob dieser Wunsch auf gemeindlichen Flächen umgesetzt werden kann, ist derzeit noch fraglich. „Wir sind sehr eingeschränkt in dem, was wir da machen dürfen“, erklärte Klaus van Roje (Fachgruppenleiter Bauen und Wohnen) am 16. März bei der Ratssitzung der Gemeinde Ascheberg in der Profilschulturnhalle. Denn Grundstücksgeschäfte durch Kommunen unterlägen großer Beobachtung, so van Roje weiter.

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Denn die Gemeinde sei nicht dafür da, dass sie Grundstücke einkaufe. Sobald ein sogenannter privilegierter Landwirt etwa in einem bestimmten Bereich Bedarf anmelde, habe dieses Vorrang. Deshalb sehe er die Umsetzung der 5 Hektar Blühfläche als kritisch. Wie es um die Pacht einer Fläche stehe, war van Roje in der Ratssitzung nach eigener Aussage unklar. Er riet den Grünen, dies zu einem Antrag gemeinsam mit den anderen Fraktionen zu machen.

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