97 Prozent wählten André Stinka zum Landtagskandidaten

SPD-Unterbezirk

ASCHEBERG Mit über 97 Prozent aller Stimmen wurde am Donnerstagabend André Stinka zum SPD-Landtagskandidaten für den Kreis Coesfeld gewählt. Von 35 abgegebenen Stimmen erhielt er 34.

27.11.2009, 14:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
André Stinka (l.) wurde in Ascheberg vom SPD-Unterbezirk Coesfeld als Landtagskandidat nominiert, es gratulierten Staatsminsterin aD. Ute Schäfer  und der Ascheberger Ortsvereinsvorsitzende Michael Krieger.

André Stinka (l.) wurde in Ascheberg vom SPD-Unterbezirk Coesfeld als Landtagskandidat nominiert, es gratulierten Staatsminsterin aD. Ute Schäfer und der Ascheberger Ortsvereinsvorsitzende Michael Krieger.

Während Ministerpräsident Rüttgers ein landesweites Rohstoffkonzept verkünde, würden die CDU- und FDP-Landtagsabgeordneten aus der Region bereits den Vorlauf für das Kohlefeld Donar torpedieren. Energiepolitik ist für Beamte am OVG Münster eine „soziale Frage“: „Gerade für Menschen, die nicht viel Geld haben, ist es wichtig, dass wir unsere heimischen Energiequellen nutzen.“

CDU und FDP betrieben landes- und bundesweit eine „knallharte Klientel-Politik“, hingegen setze sich die SPD für einen „starken Staat“ ein, damit das geleistet werden könne, was allein oder privat nicht möglich sei. Die Schulpolitik der Landesregierung bezeichnete Stinka in seiner Rede als „Wischiwaschi“, die Städte im Kreis Coesfeld seien viel weiter als die Landesregierung, die das althergebrachte dreigliedrige Schulsystem immer noch verteidigten. Er freue sich auf den Wahlkampf und hoffe auf einen guten Listenplatz. Der frisch gewählte Nottulner Bürgermeister Peter Ammadeus Schneider appellierte nach der Kandidatenrede an die Delegierten, ihre Stimme André Stinka zu geben, denn er sei kompetent, basisbezogen, integer und humorvoll – „solche Leute sollen unser Land vertreten“. 

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