So wie dieser Aldi in Essen-Schonnebeck könnte auch die künftige Aldi-Filiale in Ascheberg an der Lüdinghauser Straße aussehen. © Daniel Koke/ALDI Nord
Neuer Aldi in Ascheberg

Aldi in Ascheberg rechnet mit Baugenehmigung in wenigen Tagen

Nicht nur am Hit-Markt rollen bald die Bagger, auch auf dem Gelände des Aldi an der Lüdinghauser Straße tut sich schon bald etwas. Wann der Neubau der Filiale beginnen soll, weiß Aldi bereits.

Aldi Nord rechnet mit der Baugenehmigung für seine neue, moderne Filiale an der Lüdinghauser Straße in wenigen Tagen. Das hat das Unternehmen am Mittwoch (4. August) auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigt. Auch wenn man einen exakten Starttermin für den Baubeginn noch nicht nennen könne, bis die Genehmigung tatsächlich vorliege, so Unternehmenssprecher Michael Strothoff. Wann es aber mit dem Neubau losgehen soll, ist schon klar: „Wir planen […], den aktuellen Markt Anfang September zu schließen und direkt mit den Bauarbeiten zu beginnen.“

Klar ist auch schon, wie es während der Bauphase für die Aldi-Filiale weitergeht. Denn Aldi schließt zwar den Markt an sich, einige Tage nach der Schließung wird aber an der Raiffeisenstraße, Ecke Industriestraße ein Verkaufszelt errichtet. „Dort können unsere Kundinnen und Kunden während der Bauphase wie gewohnt bei uns einkaufen“, so Strothoff weiter.

Das Zelt wird laut Aldi eine Verkaufsfläche von rund 700 Quadratmetern haben. Dort werde das gesamte Sortiment von Aldi Nord angeboten. Beheizt werde das Zelt über eine mobile Heizung. Vor dem Zelt stehen Parkplätze zur Verfügung. Laut Aldi Nord dauere der Aufbau eines seiner Verkaufszelte bis zu einer Woche. Zwei Wochen vor Verkaufsstart werde das Zelt eingerichtet und die Regale befüllt. In dem Zelt will Aldi sein komplettes, gewohntes Sortiment anbieten. Wenn es realisiert werden könne, werde auch der Backraum im Zelt eingerichtet.

Bezirksregierung Münster hat „Ok“ für Flächennutzungsplan gegeben

Der Baugenehmigung, die nun nicht mehr lange auf sich warten lassen wird, ist bereits das „Ok“ der Bezirksregierung Münster für die 75. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich Lüdinghauser Straße/Sandstraße vorausgegangen. Das hatte die Gemeinde Ascheberg am 29. Juli in ihrem Amtsblatt veröffentlicht. Auch der Bebauungsplan für das identische Gebiet (genannt „A1 Ortskern West – Neu“) wurde abgesegnet und ist nun rechtsverbindlich. Dadurch wurde auch Rechtssicherheit für den neu zu entstehenden Hit-Markt geschaffen.

Aldi Nord hatte sich in den vergangenen Monaten zu baulichen Zugeständnissen über das erforderliche Maß hinaus bereit erklärt, da Anwohner Sorge vor der Lärmbelastung durch den veränderten Markt und seine um 90 Grad gedrehte Ausrichtung hatten. An der nordöstlichen und westlichen Grundstücksgrenze entstehen Lärmschutzwände. Die im Nordosten wird nun 3 anstelle von 2 Metern hoch. Zum Westen hin entsteht ein 2 Meter hoher Sichtschutzzaun. Und: „Die Fenster des Marktes in Richtung Norden werden nicht zu öffnen sein, um die Geräuschbelästigung für die dortigen Anwohner gering zu halten“, so Aldisprecher Dr. Axel vom Schemm Mitte März 2021.

Dossier zur Ortskern-Umgestaltung

Ob Katharinenplatz, Hit-Markt, Leerstände oder Straßenbaumaßnahmen: Rund um die Ortskern-Umgestaltung in Ascheberg haben wir bereits ein umfassendes Dossier erstellt. Alle Artikel finden Sie hier: bit.ly/3xt2uL3.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller

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