Wie die fünf Gebäude aussehen sollen, stellt Architekt Johannes Evers aus Coesfeld am Donnerstag, 14. Januar, 18 Uhr, den Mitglieder des Bauausschusses und allen interessierten Bürger im Rathaus, Dieningstraße 7, vor.
Wie unsere Redaktion bereits im Juli berichtet hatte, konnte sich der bisherige Investor, die Bielefelder Sagir AG, mit seinen Ideen für das Projekt „Wohnen mit Service am Malteserstift“ nicht durchsetzen. Die Nachfrage nach individuell gestalteten Wohnungen im Ortskern ließ sich damit offenbar nicht befriedigen.
FOTOSTRECKE
Bildergalerie
Das ehemalige Krankenhaus in Herbern
Das Backsteingebäude, in dem einst das Krankenhaus St. Josef in Herbern untergebracht war, steht vor dem Abriss. Wir haben uns vorher nochmal umgesehen - und ganz viele Fotos mitgebracht.
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Im Dornröschenschlaf: das alte Krankenhaus.© Foto: Sylvia vom-Hofe 1909 ist das Gebäude an der Altenhammstraße errichtet worden.© Foto: Sylvia vom-Hofe So sah das Haus ursprünglich aus, wie ein Blick ins Herberner Archiv zeigt.© Foto: Sylvia vom-Hofe Die Tür will sich nicht öffnen lassen.© Foto: Sylvia vom-Hofe Der Eingangsbereich des Krankenhauses: verwaist.© Foto: Sylvia vom-Hofe Sankt Josef wacht nach wie vor im Foyer. Ob die Steinplatte gerettet werden kann, soll noch geprüft werden.© Foto: Sylvia vom-Hofe Nicht nur am Donnerstag und Freitag ist die Verwaltung nicht besetzt.© Foto: Sylvia vom-Hofe Der Flur führt ins Dunkel. Elektrisches Licht gibt es schon lange nicht mehr.© Foto: Sylvia vom-Hofe In die Patientenzimmer sind ab 1978 Senioren gezogen.© Foto: Sylvia vom-Hofe Dieses Wandbild wollte alle Sinne der Bewohner ansprechen.© Foto: Sylvia vom-Hofe Anfangs drohte nur dementen Bewohnern eine Niederlage im Kampf gegen das Vergessen, inzwischen gilt das auch für das Haus.© Foto: Sylvia vom-Hofe Die Therapiewanne steht noch einstiegsbereit Das Wasser im Haus ist aber schon abgestellt.© Foto: Sylvia vom-Hofe Das alte Krankenhaus, das später Seniorenheim wurde, war das Zuhause für viele Menschen. Die einstigen Bewohner deses Flurs haben sich mit Fotos verewigt. Sie sind 2008 in den Neubau des Malteserstifts wenige Meter weiter umgezogen.© Foto: Sylvia vom-Hofe Tod und Leben waren lange Nachbarn in dem alten Backsteinhaus.© Foto: Sylvia vom-Hofe In der Krankenhauskapelle nährten Christen die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.© Foto: Sylvia vom-Hofe Nur noch Schatten der einstigen Bewohner sind in dem Haus anzutreffen.© Foto: Sylvia vom-Hofe Die Flucht angetreten haben die Bewohner zwar nicht. Sie sind aber alle ausgezogen - in den modernen Neubau des Altenheims wenige Meter weiter© Foto: Sylvia vom-Hofe Nicht nur zweckmäßig waren die Räume, sondern auch einladend.© Foto: Sylvia vom-Hofe Diesen Appell befolgt heute niemand mehr.© Foto: Sylvia vom-Hofe Hell und gemütlich war es hier einst.© Foto: Sylvia vom-Hofe Reinhard Hartwig in dem Zimmer, in dem er einst das Licht der Welt erblickt hat. Besonders bewegend: In demselben Raum ist sein Vater viel später gestorben.© Foto: Sylvia vom-Hofe Immer noch ein würdiger Platz der Besinnung: die Kapelle.© Foto: Sylvia vom-Hofe Eines der bleiverglasten Fenster der Krankenhauskapelle. Die Mosaikfenster im alten Trakt des Krankenhauses sind seinerzeit vom Künstler „van der Forst“ gestaltet worden© Foto: Sylvia vom-Hofe So bunt wie der Blick aus dem Fenster sind die Erinnerungen.© Foto: Sylvia vom-Hofe Diese Botschaft ist inzwischen überflüssig.© Foto: Sylvia vom-Hofe Der Eingang zur Kapelle. Das Weihwasserbecken ist trocken.© Foto: Sylvia vom-Hofe Ein Blick in den Schrank in der Sakristei.© Foto: Sylvia vom-Hofe Die Zeit ist stehengeblieben.© Foto: Sylvia vom-Hofe Die Aufbewahrungsstätte für die Hostien ist in die neue Kapelle im Malteserstift umgezogen. Stattdessen gibt es jetzt ein Loch in der Wand.© Foto: Sylvia vom-Hofe Die Aufzüge funktionieren nicht mehr. Daher sind die Treppen nötig - wie auch vor über 100 Jahren, als das Haus gebaut wurde.© Foto: Sylvia vom-Hofe Die Feuerwehr hat in dem Gebäude Spuren hinterlassen. Die Einsatzkräfte haben geübt, Türen aufzubrechen - mit Erfolg.© Foto: Sylvia vom-Hofe Ein Blick aus dem Fenster des Obergeschosses.© Foto: Sylvia vom-Hofe Nicht mehr ganz zeitgemäß: das Werbeplakat am Schrank.© Foto: Sylvia vom-Hofe Reinhard Hartwig im Flur.© Foto: Sylvia vom-Hofe Wie Bauerschaften hießen die einzelnen Wohngruppen. Das ist auch weiterhin so - im neuen Seniorenzentrum.© Foto: Sylvia vom-Hofe Nicht nur die Blume blüht auf dem Bild, sondern auch der Schimmel daneben.© Foto: Sylvia vom-Hofe Türen aufbrechen muss die Feuerwehr im Notfall können. Das haben die Einsatzkräfte im alten Krankenhaus geübt.© Foto: Sylvia vom-Hofe Ob die Bäume vor der Haustür erhalten werden können, ist noch offen. Der Investor will es versuchen.© Foto: Sylvia vom-Hofe Vorne ist die Leichenhalle zu sehen. Sie blaibt auch nach dem Abbruch des Krankenhauses erhalten. Dahinter ist das neue Malteserstift zu sehen.© Foto: Sylvia vom-Hofe Heute kaum noch bekannt: der Alibert.© Foto: Sylvia vom-Hofe Vorsorge gegen Noroviren - inzwischen ist das überholt.© Foto: Sylvia vom-Hofe Nicht nur Nonnen haben im ehemaligen Krankenhaus Gebete gesprochen.© Foto: Sylvia vom-Hofe Der Pavillon: nicht nur ein Versammlungsort für Senioren, sondern auch für Patienten.© Foto: Sylvia vom-Hofe Zur Seite gelegt und bald entsorgt: das alte Leben im alten Gemäuer.© Foto: Sylvia vom-Hofe Hier geht es zum Pavillon.© Foto: Sylvia vom-Hofe Die Haustechnik ist abgestellt.© Foto: Sylvia vom-Hofe Der Zahn der Zeit nagt.© Foto: Sylvia vom-Hofe Weites Land.© Foto: Sylvia vom-Hofe Wandschmuck st vergessen worden.© Foto: Sylvia vom-Hofe Hier geht es ganz nach oben.© Foto: Sylvia vom-Hofe Das alte Krankenhaus liegt in der Nähe des Zentrums. Der Kirchturm ist zum Greifen nah.© Foto: Sylvia vom-Hofe Schmiedeeisen ist das Treppengeländer.© Foto: Sylvia vom-Hofe Suppe fassen: Dieses Besteck hat offenbar niemand benötigt.© Foto: Sylvia vom-Hofe Die Küche sieht noch voll einsatzfähig aus - wenn es denn Strom gäbe.© Foto: Sylvia vom-Hofe Ein Blick aus dem Keller.© Foto: Sylvia vom-Hofe Waschmaschinen stehen noch im Keller.© Foto: Sylvia vom-Hofe Nicht nur, wenn man aus dem Fenster schaut, sieht man Herbern, sondern auch, wenn man auf diese Zimmerwand blickt.© Foto: Sylvia vom-Hofe Ein Prosit auf die Gemütlichkeit! Die Gläser dafür sind noch da, die Gemütlichkeit fehlt inzwischen.© Foto: Sylvia vom-Hofe Die Zeit ist stehengeblieben - im Sommer 2008.© Foto: Sylvia vom-Hofe
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Rund zwei Jahre hatten die Planer am Konzept gefeilt – ohne Erfolg. Die Sagir AG, die landesweit als Spezialist gilt für den Neubau von Seniorenzentren, Hotels, Geschäftszentren, Verbraucher- und Discountmärkte sowie Industriebauten, hat von der Umgestaltung des Alten Krankenhauses Abstand genommen.
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Geplante Wohnungen in Herbern
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Zwischenzeitlich hatten Politik und Verwaltung geprüft, ob sich das zunehmend verfallende Gebäude als Flüchtlingsunterkunft eigne. Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes – und der sich neuen Pläne – war das aber verworfen worden.