Anbau feierlich eingeweiht

ASCHEBERG "Ein Traum wird wahr..." - unter diesem Leitgedanken stand die Einweihung vom Erweiterungsbau des Caritas-Wohnheims in Ascheberg am Freitagmorgen. Die Feier begann um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von Pastor Alfons Homölle und Pfarrer Martin Roth gehalten wurde.

21.09.2007, 16:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie Pastor Homölle sagte, seien die Bewohner des Hauses älter geworden und mit dem Bau dieses Hauses würden ihre Ansprüche und ihre Wünsche wahr, ein Traum erfüllt. Pastor Martin Roth sagte: "Wir brauchen alle ein Haus, in dem wir uns sicher und wohlfühlen. Ich wünsche mir, dass sich die Bewohner und das Personal sich hier wohl fühlt". Gemeinsam wurde das von Gitarren und Flöten musikalisch begleitete Lied: "Komm, bau ein Haus" und andere gesungen. Jeder der Gottesdienstbesucher füllte einen Zettel mit seinen Wünschen aus und befestigte diesen an einen Luftballon. Die Ballone wurden später in den blauen Himmel geschickt.

"Lebenslange Menschenwürde"

Pfarrer Homölle segnete im Gottesdienst sieben kleine Holzkreuze sowie das Haus und die Zimmer. Die Kreuze finden in diesen Zimmern einen Platz. Der Leiter des Kreiscaritasverbandes, Manfred Fellerhoff begrüßte nach dem Gottesdienst besonders Landrat Konrad Püning und Bürgermeister Dieter Emthaus. Dieser sagte, dass der Anbau die Tagesstätte für 15 ältere Bewohner sei. Damit sei die lebenslange menschenwürdige Betreuung der älteren Menschen gesichert. Diese Menschen sollte aber auch am sozialen Leben teilnehmen können.

770 Euro für 505 Quadratmeter

Am 16. Oktober 2006 ist mit dem Bau begonnen und nach nur elf Monaten vollendet worden. Für eine Fläche von 505 Quadratmeter seien 770 Euro aufgewendet worden. Das Grundstück gehört der Kirchengemeinde St. Lambertus Ascheberg. Der Neubau wurde finanziert durch Darlehen und Zuschüsse vom Land Nordrhein-Westfalen, der Stiftung des Landes NRW für Wohlfahrtspflege, der Aktion Mensch sowie Eigenmitteln des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld. Das Gebäude ist komplett rollstuhlgerecht. Das gesamte Caritas-Wohnheim besteht sei 1989. Auf dem Gelände Biete leben 55 Personen.

"Architektonisch gelungen"

In seiner Begrüßungsrede sagte der Landrat Konrad Püning, dass sich dieser Anbau architektonisch gut in den vorhandenen Bau einfüge. Er bedankte sich bei allen, bei den Planern und Handwerkern für diese gelungene Arbeit. Die Grüße der Gemeinde Ascheberg überbrachte Bürgermeister Dieter Emthaus. Mit der Planung habe man schon im Jahre 2001 begonnen. Es sei alles schön geworden, es sei einfach gut gelungen. Ein Gang unter der Führung des Einrichtungsleiter Werner Raußen durch die Räume schloss sich an.

Am Freitagnachmittag waren die Nachbarn der Caritas-Wohnanlage bei herrlichem Wetter zu einem Sommerfest eingeladen.

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