Aral-Inhaber zu Einbruch über Toilettenraum: „Das waren absolute Profis“

mlzTankstellen-Einbruch

Unbekannte Täter haben am frühen Donnerstagmorgen (8. Oktober) ein Loch in die Toilettenwand der Aral-Tankstelle in Ascheberg gebohrt und sind in den Verkaufsraum eingebrochen. Der Tankstellen-Inhaber ist sich sicher, dass Profis am Werk waren.

Ascheberg, Herbern

, 08.10.2020, 13:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Ascheberg haben bislang unbekannte Täter am frühen Donnerstagmorgen (8. Oktober) die Wand der Aral-Tankstellentoilette an der Steinfurter Straße durchbrochen und sind in den Verkaufsraum eingebrochen - auch mit welcher Art von Werkzeug ist derzeit noch unklar. Laut der Polizei Coesfeld hatten die Täter die Tür zur Toilette aufgebrochen, bevor sie sich in den Verkaufsraum vorarbeiteten. Dort klaffte am Donnerstagmorgen ein Loch in der gefliesten Wand, als eine Mitarbeiterin der Tankstelle den Schaden bei Schichtbeginn vorfand. „Klar ist bisher, dass die Einbrecher eine größere Menge Tabakwaren erbeuteten“, heißt es dazu von der zuständigen Polizei in Coesfeld.

„Ich persönlich habe schon viele Einbrüche erlebt, auch in Dortmund“, sagt der Tankstelleninhaber und Pächter Stefan Steinebächer. „Aber diese Art noch nicht.“ Seiner Mitarbeiterin gehe es da schon schlechter. „Sie war ziemlich geschockt und hat das noch nie mitgemacht.“ Daraufhin hatte die Mitarbeiterin die Polizei gerufen. Die Beamten und die Kripo habe daraufhin die Spuren gesichert, so Steinebächer. Nach zwei Stunden habe das Tankstellen-Team den Betrieb wieder aufnehmen können.

Tankstellen-Inhaber: „Die haben alle Winkel umgangen“

„Wir haben die Tankstelle ganz normal wieder geöffnet. Der Maurer und der Schlosser waren schon da“, so der Inhaber. Wer nun die Toilette der Tankstelle benutze, dem falle lediglich auf, dass dort die Fliesen fehlten. Wie hoch der Schaden am Gebäude ist, konnte Steinebächer am frühen Donnerstagnachmittag allerdings nicht sagen.

Kameraaufnahmen gibt es von den Tätern nicht. Das wundert Steinebächer allerdings auch nicht. „Das waren absolute Profis. Die haben alle Winkel, die von den Kameras erfassbar sind, umgangen.“ Seine Vermutung: Die Täter haben die Tankstelle vor ihrem Coup ausgespäht. „Deswegen auch die Toilettenwand.“ Diese Art von Tankstelleneinbrüchen seien seiner Erfahrung nach typisch für die kälter - und dunkler - werdende Jahreszeit und ziehe sich meist bis in den Januar hin. „Die Leute haben die Fenster geschlossen, man hört nichts mehr. Das ist die typische Schlafenszeit.“

Zeugen, die Hinweise zu dem Einbruch an der Steinfurter Straße geben können, bittet die Polizei Coesfeld, sich unter der Tel. (02591) 7930 zu melden.

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