Radverkehr in Ascheberg

Ascheberg wird Pilot-Kommune in NRW-weiter Rad- und Mobilitätsstudie

Mehr Rad- und Fußverkehr, weniger Autofahrten: Die Gemeinde Ascheberg wurde als eine von zwei landesweiten Projektkommunen im Nahverkehr ausgesucht. Die Ergebnisse sollen anderen NRW-Kommunen helfen.
Mehr Rad- und Fußverkehr statt Autofahrten: Die Gemeinde Ascheberg soll als eine von zwei Pilot-Kommunen ein nachhaltiges Verkehrskonzept für das Land NRW erproben. © Tiffany Nutt/Unsplash

Mehr Menschen in NRW sollen den Nahverkehr nutzen und öfter aufs Rad anstatt ins Auto steigen. Deshalb wollen die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) und das NRW-Verkehrsministerium anhand zweier Pilot-Kommunen einen Weg finden, um Städte und Gemeinden mit bisher wenig ausgeprägten Verkehrskonzepten zu einem nachhaltigeren Verkehrskonzept zu verhelfen, sogenannte „Einsteiger-Kommunen“. Eine dieser beiden Projekt-Kommunen ist die Gemeinde Ascheberg.

Erfahrungen aus Ascheberg sollen NRW-Kommunen helfen

Gemeinsam mit dem AGFS sollen Ascheberg und die Stadt Hückeswagen eine Herangehensweise erproben, die Erfahrungswerte für einen nrw-weiten Konzeptansatz liefern soll. „Maßgabe ist es, möglichst viele Einsteiger-Kommunen bereits im laufenden Gesetzgebungsverfahren für die kurzfristige Umsetzung von Maßnahmen zur Nahmobilität – auch mit Blick auf das 25%-Ziel – zu gewinnen“, heißt es in den Unterlagen zum Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsausschuss der Gemeinde Ascheberg, der am Dienstag (14. September) zusammenkommt.

Das Verkehrsministerium NRW erarbeitet derzeit das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz (FaNaG) und den dazugehörigen Aktionsplan. Ein zentrales Ziel dieses Gesetzes ist es, den Radverkehrsanteil auf 25 Prozent zu erhöhen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit zu steigern.

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