Ascheberger treten mit Gesellschaftsspiel in TV-Sendung „Bares für Rares“ auf

mlzAscheberger im Fernsehen

Tom und Bernd Heitmann aus Ascheberg waren vor Kurzem in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ zu sehen. Für Bernd Heitmann war es nicht der erste TV-Auftritt. Mit uns hat er über den Auftritt gesprochen.

Ascheberg

, 25.05.2020, 10:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon am 18. November vergangenen Jahres ist der Ascheberger Bernd Heitmann im Fernsehen in der Sendung „Genial daneben“ zu sehen gewesen. Nun war er noch einmal gemeinsam mit seinem Sohn Tom in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ zu Gast, in der Privatpersonen vor laufender Kamera Antiquitäten an professionelle Händler verkaufen, nachdem sie von einem Experten beraten wurden.

Viel mehr als das Geld durch den Verkauf hat das Vater-Sohn-Gespann der Blick hinter die Kulissen interessiert. „Darum ging es hauptsächlich. Ich war ja schon bei ‚Genial daneben‘. ‚Bares für Rares‘ haben wir zwischenzeitlich immer mal gesehen. Was die Experten sagen und was die Händler sagen, das wollten wir auch erleben“, sagt Heitmann.

Per Zufall fällt der Familie ein wertvolles Spiel in die Hände

Doch lange war gar nicht klar, womit sich die beiden überhaupt bei der Sendung bewerben wollen. „Ich habe immer gesagt: ‚Ich habe nichts Wertvolles‘“, erinnert sich Bernd Heitmann. Per Zufall ist dem Vater-Sohn-Duo dann aber doch etwas Wertvolles in die Hände gefallen - als sie die Wohnung der Tante in Bonn auflösten und ausräumten: drei historische Gesellschaftsspiele, darunter „Mensch ärgere dich nicht“, das „Bananenspiel“ und „Reise durch Amerika“.

Letzteres war es dann, das die beiden in die ZDF-Sendung „Bares für Rares“ brachte. „Wir haben uns am 1. November beworben, zum 6. Dezember waren wir eingeladen in Pulheim. Am 15. April wurde die Sendung ausgestrahlt“, sagt Bernd Heitmann.

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„Wir hatten die Hoffnung, dass wir für das Konvolut 20 Euro rausbekommen, ich hatte da im Internet recherchiert, aber nur die Firma gefunden“, sagt Bernd Heitmann. Doch am Ende wurde es ein Mehrfaches dessen. „Der Experte hat dann 130 Euro taxiert. Es waren dann nur zwei Interessenten. Wir haben 100 Euro bekommen, nach einer sehr zähen Verhandlung“, sagt Bernd Heitmann. Doch der rund 15 Minuten lange Handel sei zum Großteil gar nicht ausgestrahlt worden. Das Geld ist als Taschengeld für Sohn Tom bestimmt, denn er war die treibende Kraft hinter dieser Bewerbung. Vater Bernd hat seinem Sohn Tom später auch größtenteils die Verhandlung überlassen. „Mein Sohn wollte immer dahin.“

„Es war eine super Erfahrung“

Weil Sohn Tom vergangenen Winter aber gerade erst 14 Jahre alt war und damit minderjährig, durfte er nicht alleine in die Sendung. „Das zählt als Jugendarbeit, das war der größere Aufwand. Wir mussten viele Verträge unterschreiben, dass alle damit einverstanden sind, dass er das freiwillig machen will und eine Genehmigung der Schule einholen“, erinnert sich Bernd Heitmann.

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Doch der Aufwand hat sich offenbar gelohnt: „Es war eine super Erfahrung und dass die Händler tatsächlich versuchen, sich zu überbieten - das war sehr originalgetreu.“ Auf der anderen Seite sei vieles Kulisse gewesen. Etwa der Raum, in dem die Verhandlungen stattfinden. „Man könnte das genauso gut woanders drehen“, so Heitmann.

Ob er einen dritten Auftritt im Fernsehen plant? „Nein“, sagt Bernd Heitmann und muss ein bisschen lachen. „Auf Facebook kamen Gags, der geht jetzt ins Dschungelcamp oder zu Big Brother.“ Doch im Moment sei nichts Weiteres geplant, sagt der Ascheberger.

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