Autofahrer (34) rammt Steinmauer an der Rankenstraße – und belügt die Polizei

Unfall in Herbern

Er rammte mit seinem Wagen eine Steinmauer, verwüstete einen Vorgarten und suchte anschließend das Weite. Als die Polizei ihn fand, versuchte sich der Ascheberger aus der Affäre zu ziehen.

Herbern

23.09.2019, 11:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Autofahrer (34) rammt Steinmauer an der Rankenstraße – und belügt die Polizei

© picture alliance/dpa

Ein 34-jähriger Ascheberger hat am Sonntag (22. September) wenige Minuten nach Mitternacht mit einem Auto auf der Rankenstraße in Herbern eine Steinmauer gerammt.

Er soll außerdem weitere Schäden an der Bepflanzung eines Vorgartens angerichtet haben, ehe er weiterfuhr und damit Unfallflucht beging. Zeugen waren auf den Unfall aufmerksam geworden und hatten die Polizei gerufen.

Unfallfahrer: „Habe unter Schock gestanden“

Wie die Polizei mitteilt, hätte man den beschädigten Wagen kurz darauf in der Nähe eines Wohnhauses gefunden. Dort trafen die Beamten auf den 34-Jährigen sowie auf zwei weitere Männer, die ebenfalls in dem Unfallwagen gesessen hatten.

Der 34-Jährige gab zu, den Unfall gebaut zu haben. Er sagte den Beamten, er sei weitergefahren, da er unter Schock gestanden habe. Erst zu Hause habe er Alkohol getrunken.

Führerschein sichergestellt

Ein Alkoholtest ergab laut Angaben der Polizei allerdings einen „deutlich strafbaren Wert“. Ein Arzt entnahm dem Mann auf der Wache Lüdinghausen zwei Blutproben.

Der Führerschein des Aschebergers wurde sichergestellt. Ebenso der Unfallwagen, aus dem als Folge des Unfalls Betriebsstoffe ausliefen.

Lesen Sie jetzt
Münsterland Zeitung Polizeieinsatz an Flüchtlingsheim

Jäger am Flüchtlingsheim kann Aufregung nicht verstehen: „Er hat sogar noch nett gegrüßt“