Baustellen

Bakenfelder Weg und Co. – auf diesen Straßen plant die Gemeinde Bauarbeiten

Die Gemeinde Ascheberg hat in ihrem Straßen- und Wegekonzept bekannt gegeben, wo sie in den kommenden Jahren Baumaßnahmen vornehmen möchte. Dabei ist sie auf 22 Projekte gekommen.
Die Gemeinde Ascheberg plant bis 2025 mindestens 22 Straßenbau- und Unterhaltungsmaßnahmen - auch in Herbern. © Oskar Neubauer

Im Zuge der Aufstellung eines Straßen- und Wegekonzeptes müssen die Kommunen bekannt geben, an welchen Stellen im Gemeindegebiet sie in den kommenden fünf Jahren Baumaßnahmen planen – auch, um überhaupt an Fördermittel zu kommen. Hintergrund ist die am 1. Januar 2020 in Kraft getretene Änderung des Kommunalabgabengesetzes für das Land NRW.

Aufgeteilt ist das Konzept in zwei Listen – nämlich einerseits die geplanten voraussichtlich beitragsfreien Straßenunterhaltungsmaßnahmen und andererseits die geplanten beitragspflichtigen Straßenbaumaßnahmen. Angegeben sind zudem die konkrete jeweilige Bau- beziehungsweise Unterhaltungsmaßnahme sowie das Jahr der Umsetzung. Teils ist die Umsetzung bereits in 2020 erfolgt. Für Ascheberg sieht das folgendermaßen aus:

Geplante voraussichtlich beitragsfreie Maßnahmen:

Die Gemeinde plant jeweils die Sanierung der Asphaltdeckschicht sowie eine punktuelle Sanierung der Asphalttragschicht und eine Sanierung der Gehwege in folgenden Bereichen:

  • Hoveloh (2020 und 2021): Nach den seit September 2020 laufenden Arbeiten in der Straße Hoveloh im Abschnitt zwischen Zu den Trups bis Wibbeltstraße folgt 2021 der Abschnitt Wibbeltstraße bis Davensberger Straße.
  • Langenölser Straße (2020): Abschnitt von Hausnummer 2 bis 8
  • Paul-Keller-Straße (2020): Hausnummer 1 bis 8
  • Berkentrup (2020): Hausnummer 1 bis 7
  • Wittekindstraße (2020): Hausnummer 2 bis 14
  • Wagenfeldstraße (2020): Hausnummer 1 bis 7
  • Bispingheide (2020 und 2022): Zunächst der Abschnitt Davensberger Straße bis Melkpatt, dann Melkpatt bis Dorfheide
  • Plettenberger Straße (2021): Römerweg bis An der Umflut
  • Meinhöveler Weg (2021): Hausnummer 1 bis 8
  • Albert-Koch-Straße (2023): Herberner Straße bis Altefeldstraße

Darüber hinaus soll an der Hombrede (Hausnummer 60 bis 64) im Jahr 2024 die Straßenoberfläche in Pflasterbauweise saniert werden. Am Bakenfelder Weg soll ebenfalls 2024 von der Altenhammstraße bis Hermann-Wette-Weg der Straßenoberbau in Asphaltbauweise saniert werden.

Grundsätzlich plant die Gemeinde eine Erneuerung von Straßenunter- beziehungsweise Straßenoberbau an folgenden Stellen:

Geplante beitragspflichtige Maßnahmen:

  • Raiffeisenstraße (2021): zwischen Kreisverkehr Industriestraße und Bahnunterführung – zusätzlich sollen die Beleuchtung erneuert und Fußwege hergestellt werden.
  • Breil (2021 und 2022): zwischen Kreisverkehr Industriestraße und Zuwegung Bahnhof Ascheberg – zusätzlich Erneuerung der Beleuchtung, Herstellung von Fußwegen und eines Fahrradschutzstreifens.
  • Eschenplatz (2021): zwischen Sandstraße und Lüdinghauser Straße – zusätzlich Erneuerung der Beleuchtung
  • Lüdinghauser Straße (2021): Sandstraße bis Eschenbachstraße – zusätzlich Anlage eines Fahrradschutzstreifens, Herstellung Baumschutz, Optimierung Straßenbeleuchtung
  • Krumme Straße (2022): Hausnummer 1 bis 12 – zusätzlich Erneuerung der Beleuchtung und Herstellung eines Fußwegs
  • Nordkirchener Straße (2022): Windmühlenweg bis Dieningrohr/ Hegemerstraße – zusätzlich Erneuerung und Ergänzung der Beleuchtung sowie Herstellung des Radwegs
  • Sandstraße (2023): Appelhofstraße bis Himmelstraße – zusätzlich Erneuerung der Beleuchtung

Baumaßnahmen sind nicht in Stein gemeißelt

Das Straßen- und Wegekonzept ist laut Angaben der Verwaltung „keine Vorentscheidungen über eine Straßenausbaumaßnahme.“ Ziel des Konzeptes sei es lediglich, „vorhabenbezogen Transparenz über geplante Straßenunterhaltungsmaßnahmen und Straßenausbaumaßnahmen herzustellen“, heißt es. Die Gemeinde Ascheberg hat bereits ihren ersten Förderantrag gestellt – und auch bewilligt bekommen. Dabei handelt es sich um die beitragspflichtige Straßenbaumaßnahme „Bahnhofsweg“.

Der Beschlussvorschlag, über den der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am 15. Dezember entscheidet, sieht zudem vor, die „Eigentümer und Erbbauberechtigten von Grundstücken im Bereich beitragspflichtiger Straßenausbaumaßnahmen (…) entsprechend der Voraussetzungen der Förderrichtlinie Straßenausbaubeiträge des Landes NRW“ zu entlasten.

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