Besuch im ehemaligen Krankenhaus St. Josef

Video und Fotostrecke

Es war Krankenhaus, Altenheim, schließlich war es lange verwaist - das Backsteingebäude an der Altenhammstraße. Jetzt sind die Tage gezählt. Vorher haben wir dem Gebäude mit der Videokamera einen Besuch abgestattet - gemeinsam mit Volksbank-Chef Reinhard Hartwig. Ihn verbindet eine ganze Menge mit dem Gebäude.

HERBERN

, 08.11.2014, 07:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Tage des mächtigen Backsteingebäudes an der Altenhammstraße sind gezählt: Höchste Zeit, sich jetzt noch einmal in dem 1909 erbauten ehemaligen Krankenhaus umzusehen, das ab 1978 als Altenheim diente. Ein Investor will das alte Krankenhaus abreißen und auf dem 3400 Quadratmeter großen Grundstück eine Wohnanlage insbesondere für Senioren errichten.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Das ehemalige Krankenhaus in Herbern

Das Backsteingebäude, in dem einst das Krankenhaus St. Josef in Herbern untergebracht war, steht vor dem Abriss. Wir haben uns vorher nochmal umgesehen - und ganz viele Fotos mitgebracht.
07.11.2014
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Im Dornröschenschlaf: das alte Krankenhaus.© Foto: Sylvia vom-Hofe
1909 ist das Gebäude an der Altenhammstraße errichtet worden.© Foto: Sylvia vom-Hofe
So sah das Haus ursprünglich aus, wie ein Blick ins Herberner Archiv zeigt.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Die Tür will sich nicht öffnen lassen.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Der Eingangsbereich des Krankenhauses: verwaist.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Sankt Josef wacht nach wie vor im Foyer. Ob die Steinplatte gerettet werden kann, soll noch geprüft werden.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Nicht nur am Donnerstag und Freitag ist die Verwaltung nicht besetzt.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Der Flur führt ins Dunkel. Elektrisches Licht gibt es schon lange nicht mehr.© Foto: Sylvia vom-Hofe
In die Patientenzimmer sind ab 1978 Senioren gezogen.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Dieses Wandbild wollte alle Sinne der Bewohner ansprechen.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Anfangs drohte nur dementen Bewohnern eine Niederlage im Kampf gegen das Vergessen, inzwischen gilt das auch für das Haus.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Die Therapiewanne steht noch einstiegsbereit Das Wasser im Haus ist aber schon abgestellt.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Das alte Krankenhaus, das später Seniorenheim wurde, war das Zuhause für viele Menschen. Die einstigen Bewohner deses Flurs haben sich mit Fotos verewigt. Sie sind 2008 in den Neubau des Malteserstifts wenige Meter weiter umgezogen.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Tod und Leben waren lange Nachbarn in dem alten Backsteinhaus.© Foto: Sylvia vom-Hofe
In der Krankenhauskapelle nährten Christen die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Nur noch Schatten der einstigen Bewohner sind in dem Haus anzutreffen.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Die Flucht angetreten haben die Bewohner zwar nicht. Sie sind aber alle ausgezogen - in den modernen Neubau des Altenheims wenige Meter weiter© Foto: Sylvia vom-Hofe
Nicht nur zweckmäßig waren die Räume, sondern auch einladend.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Diesen Appell befolgt heute niemand mehr.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Hell und gemütlich war es hier einst.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Reinhard Hartwig in dem Zimmer, in dem er einst das Licht der Welt erblickt hat. Besonders bewegend: In demselben Raum ist sein Vater viel später gestorben.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Immer noch ein würdiger Platz der Besinnung: die Kapelle.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Eines der bleiverglasten Fenster der Krankenhauskapelle. Die Mosaikfenster im alten Trakt des Krankenhauses sind seinerzeit vom Künstler „van der Forst“ gestaltet worden© Foto: Sylvia vom-Hofe
So bunt wie der Blick aus dem Fenster sind die Erinnerungen.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Diese Botschaft ist inzwischen überflüssig.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Der Eingang zur Kapelle. Das Weihwasserbecken ist trocken.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Ein Blick in den Schrank in der Sakristei.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Die Zeit ist stehengeblieben.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Die Aufbewahrungsstätte für die Hostien ist in die neue Kapelle im Malteserstift umgezogen. Stattdessen gibt es jetzt ein Loch in der Wand.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Die Aufzüge funktionieren nicht mehr. Daher sind die Treppen nötig - wie auch vor über 100 Jahren, als das Haus gebaut wurde.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Die Feuerwehr hat in dem Gebäude Spuren hinterlassen. Die Einsatzkräfte haben geübt, Türen aufzubrechen - mit Erfolg.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Ein Blick aus dem Fenster des Obergeschosses.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Nicht mehr ganz zeitgemäß: das Werbeplakat am Schrank.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Reinhard Hartwig im Flur.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Wie Bauerschaften hießen die einzelnen Wohngruppen. Das ist auch weiterhin so - im neuen Seniorenzentrum.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Nicht nur die Blume blüht auf dem Bild, sondern auch der Schimmel daneben.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Türen aufbrechen muss die Feuerwehr im Notfall können. Das haben die Einsatzkräfte im alten Krankenhaus geübt.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Ob die Bäume vor der Haustür erhalten werden können, ist noch offen. Der Investor will es versuchen.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Vorne ist die Leichenhalle zu sehen. Sie blaibt auch nach dem Abbruch des Krankenhauses erhalten. Dahinter ist das neue Malteserstift zu sehen.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Heute kaum noch bekannt: der Alibert.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Vorsorge gegen Noroviren - inzwischen ist das überholt.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Nicht nur Nonnen haben im ehemaligen Krankenhaus Gebete gesprochen.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Der Pavillon: nicht nur ein Versammlungsort für Senioren, sondern auch für Patienten.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Zur Seite gelegt und bald entsorgt: das alte Leben im alten Gemäuer.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Hier geht es zum Pavillon.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Die Haustechnik ist abgestellt.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Der Zahn der Zeit nagt.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Weites Land.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Wandschmuck st vergessen worden.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Hier geht es ganz nach oben.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Das alte Krankenhaus liegt in der Nähe des Zentrums. Der Kirchturm ist zum Greifen nah.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Schmiedeeisen ist das Treppengeländer.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Suppe fassen: Dieses Besteck hat offenbar niemand benötigt.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Die Küche sieht noch voll einsatzfähig aus - wenn es denn Strom gäbe.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Ein Blick aus dem Keller.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Waschmaschinen stehen noch im Keller.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Nicht nur, wenn man aus dem Fenster schaut, sieht man Herbern, sondern auch, wenn man auf diese Zimmerwand blickt.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Ein Prosit auf die Gemütlichkeit! Die Gläser dafür sind noch da, die Gemütlichkeit fehlt inzwischen.© Foto: Sylvia vom-Hofe
Die Zeit ist stehengeblieben - im Sommer 2008.© Foto: Sylvia vom-Hofe
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