Autobahn-Unfall

Betrunkener Pkw-Fahrer verursacht Unfall auf der A1 bei Ascheberg

Ein betrunkener PKW-Fahrer verursacht auf der Autobahn A1 in Höhe Ascheberg einen Verkehrsunfall. Er fährt auf ein Wohnmobil auf. Es gibt einen Schwerverletzten.
ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Streifenwagen der Bundespolizei steht am 06.08.2015 mit eingeschaltetem Blaulicht in Flensburg (Schleswig-Holstein) in der Ausfahrt einer Garage. Eine zweistündige Verfolgungsjagd über acht Autobahnen hat am frühen Morgen die Polizei im Rheinland und in den benachbarten Niederlanden in Atem gehalten. Trotz des Einsatzes von mindestens 21 Streifenwagen und eines Hubschraubers konnte der unbekannte Autofahrer schließlich entkommen. Foto: Carsten Rehder/dpa (zu dpa/lnw vom 04.09.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit © picture alliance / dpa

Am Freitagabend, 20. August 2021, befährt gegen 22.45 Uhr ein 58-jähriger Fahrzeugführer aus dem Kreis Euskirchen mit seinem Wohnmobil Citroen die Autobahn A1 zwischen den Anschlussstellen Ascheberg und Hiltrup in Fahrtrichtung Bremen. Hierbei benutzt er den linken von zwei Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeit von ca. 130 km/h. Mit ihm im Fahrzeug befindet sich eine 56-jährige Beifahrerin.

Zeitgleich befährt ein 48-Jähriger aus Münster mit seinem Pkw Mercedes die Autobahn in gleicher Fahrtrichtung auf dem selben Fahrstreifen. Er nähert sich dem vorausfahrenden Wohnmobil und fährt auf dieses auf.

Anschließend werden beide Fahrzeuge nach rechts auf den Seitenstreifen gelenkt und kommen dort zum Stillstand. Bei dem Verkehrsunfall verletzt sich der 48-Jährige schwer, so dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus kommt.

1,6 Promille im Atem-Alkoholtest

Zuvor wird bei ihm Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Ein Alkoholvortest ergibt einen Wert von 1,62 Promille. Aus diesem Grunde wird ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, die den hohen Alkoholgehalt bestätigt. Sein Führerschein wird beschlagnahmt.

Die Insassen des Wohnmobils bleiben unverletzt bzw. nur leicht verletzt (der Fahrer klagt über Nackenschmerzen). Es entsteht ein Gesamtsachschaden von ca. 13.000 Euro. Der PKW Mercedes muss abgeschleppt werden, das Wohnmobil bleibt fahrbereit.

Während der Versorgung des Verletzten, der Unfallaufnahme und des Abtransports des unfallbeschädigten Pkw blieb der rechte Fahrstreifen für ca. eine Stunde gesperrt.

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