Bibel-Geschichten und Heiliger Geist in St. Benedikt

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Zu Pfingsten feiern Christen die Entsendung des Heiligen Geistes. Sich das vorzustellen, fällt vielen Gläubigen schwer. Doch in der Kunst der Kirchenfenster werden auch komplexe Kirchengeschichten erzählt. In der Fotostrecke zeigen wir einige Beispiele aus der Kirche St. Benedikt - sowie, zu Pfingsten, die dort in der Kanzel verewigten Gaben des Heiligen Geistes

HERBERN

, 06.06.2014, 18:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Ostermotiv: Der auferstandene Christus  wird von den Frauen gesehen.

Ein Ostermotiv: Der auferstandene Christus wird von den Frauen gesehen.

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Das erzählen die Fenster der Kirche St. Benedikt in Herbern

Zu Pfingsten feiern Christen die Entsendung des Heiligen Geistes. Sich das vorzustellen, fällt vielen Gläubigen schwer. Doch in der Kunst der Kirchenfenster werden auch komplexe Kirchengeschichten erzählt. In der Fotostrecke zeigen wir einige Beispiele aus der Kirche St. Benedikt in Herbern.
06.06.2014
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Petrus (l.) und Paulus sterben den Märtyrertod.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Pfingsten: Die eingeschlossenen Apostel, die gerade noch mutlos waren, schöpfen neuen Mut.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Ein Weihnachtsmotiv: Die Könige aus dem Morgenland bringen dem Jesuskind Gaben.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Erschaffung des Menschen (l.) und der Sündenfall. Interessant: Beide greifen zum Apfel, nicht nur die Frau.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Moses bewirkt Wunder im Zeichen Gottes.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Ein Ostermotiv: Der auferstandene Christus wird von den Frauen gesehen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Eine beliebte Geschichte aus dem Alten Testament: Jona im Bauch des Walfisches.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Maria war bei den Jüngern, als der Heilige Geist über sie kam. Die Gottesmutter ist an dem blauen Gewandt zu erkennen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Flamme ist ein häufig verwendetes Symbol für den Heiligen Geist: So wie sie sollen sich auch die Menschen anstecken an der Freude des Glaubens, die von innen brennt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Der Prophet Ezechiel schreibt im Alten Testament eine Prophezeiung, die auf das Pfingstwunder im Neuen Testament zu weisen scheint: "Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin."© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Im Buch Joel im Alten Testament steht eine Textstelle, die mit dem Pfingstereignis korrespondiert: "Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen; eure Ältesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen."© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Taube: Symbol des heiligen Geistes.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Moses teilt das Meer beim Auszug des Volkes Israel aus Ägypten.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Johannes - gut zu erkennen im haarigen Kleid des Wüsten-Eremiten - tauft Jesus im Jordan.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
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Das erzählen die Fenster der Kirche St. Benedikt in Herbern

Zu Pfingsten feiern Christen die Entsendung des Heiligen Geistes. Sich das vorzustellen, fällt vielen Gläubigen schwer. Doch in der Kunst der Kirchenfenster werden auch komplexe Kirchengeschichten erzählt. In der Fotostrecke zeigen wir einige Beispiele aus der Kirche St. Benedikt in Herbern.
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Petrus (l.) und Paulus sterben den Märtyrertod.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Pfingsten: Die eingeschlossenen Apostel, die gerade noch mutlos waren, schöpfen neuen Mut.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Ein Weihnachtsmotiv: Die Könige aus dem Morgenland bringen dem Jesuskind Gaben.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Erschaffung des Menschen (l.) und der Sündenfall. Interessant: Beide greifen zum Apfel, nicht nur die Frau.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Moses bewirkt Wunder im Zeichen Gottes.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Ein Ostermotiv: Der auferstandene Christus wird von den Frauen gesehen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Eine beliebte Geschichte aus dem Alten Testament: Jona im Bauch des Walfisches.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Maria war bei den Jüngern, als der Heilige Geist über sie kam. Die Gottesmutter ist an dem blauen Gewandt zu erkennen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Flamme ist ein häufig verwendetes Symbol für den Heiligen Geist: So wie sie sollen sich auch die Menschen anstecken an der Freude des Glaubens, die von innen brennt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Der Prophet Ezechiel schreibt im Alten Testament eine Prophezeiung, die auf das Pfingstwunder im Neuen Testament zu weisen scheint: "Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin."© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Im Buch Joel im Alten Testament steht eine Textstelle, die mit dem Pfingstereignis korrespondiert: "Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen; eure Ältesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen."© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die Taube: Symbol des heiligen Geistes.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Moses teilt das Meer beim Auszug des Volkes Israel aus Ägypten.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Johannes - gut zu erkennen im haarigen Kleid des Wüsten-Eremiten - tauft Jesus im Jordan.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
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Darstellungen des Pfingstfestes, als der Heilige Geist mit seinen sieben Gaben zu den Menschen, sind eher selten. Wenn sich Künstler doch daran versuchten, nutzten sie das Symbol der Taube oder der Feuerzungen: Annäherungen, um das christliche  Bekenntnis zum dreieinigen Gott in Vater, Sohn und Heiliger Geist ins Bild zu rücken. In der Herberner Kirche St. Benedikt erzählen die Kirchenfenster von 1968 gleich mehrere biblische Geschichten – auch die vom Pfingstwunder: Zu Pfingsten kommt der Heilige Geist. Sieben Gaben bringt er nach christlicher Überzeugung mit: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht: alles Gaben, die den Gläubigen stärken sollen.

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Die sieben Gaben des Heiligen Geistes

Zu Pfingsten kommt der Heilige Geist. Sieben Gaben bringt er nach christlicher Überzeugung mit: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht: alles Gaben, die den Gläubigen stärken sollen. In der Kirche St. Benedikt in Herbern sind sie alle in dem hölzernen Deckel der Kanzel verewigt.
06.06.2014
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Der Rat ist die dritte Gabe des Heiligen Geistes: Consilium.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Glauben und Wissen ergänzen sich und schließen sich nicht aus: Die Wissenschaft ist eine der sieben Gaben des Heiligen Geistes.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Pietas, die Frömmigkeit, ist ebenfalls eine der sieben Gaben des heiligen Heistes.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Fortitudo, Stärke, schenkt der Heilige Geist ebenfalls.Gerade für die Märtyrer der jungen Kirche war diese Gabe wichtig. In Herbern strahlt sie so, weil die Lampe dort angebracht ist.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Der Verstand - Intellectus - ist etwas abgeschnitten, direkt am Säulenrand.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Im Mittelpunkt der Kanzel: die Weisheit - Sapientia, die erste Gabe des Heiligen Geistes.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Timor Domini heißt Gottesfurcht: Die Aufforderung "Fürchte dich nicht", ist gleich 365 Mal in der Bibel zu lesen.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
Die sieben Gaben des Heiligen Geistes schmücken die Kanzel in der Kirche St. Benedikt.© Foto: Sylvia Lüttich-Gür
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Bei den Aposteln, die sich nach dem Tod Jesu ängstlich eingeschlossen hatten und von allen guten Geistern verlassen schienen, war es offenbar ein wirksames Geschenk. Nach dem Pfingstwunder gingen sie mutig hinaus und bekannten sich zu ihrem Glauben: die Geburtsstunde der Kirche. Die sieben Gaben, die sie dabei so praktisch stärkten, sind abstrakt – und zugleich ganz greifbar, zumindest in der Herberner Kirche St. Benedikt. Dort haben Handwerker sie Ende des 19. Jahrhunderts in den hölzernen Deckel der Kanzel gemalt. 

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