Brückenwerfer auf A1: Polizei findet erste Hinweise auf möglichen Täter

Autobahn 1

Nach dem Brückenwurf-Vorfall auf der A1 bei Ascheberg am Donnerstag, 5. März, gibt es erste Hinweise auf den möglichen Täter. Die Polizei sucht dennoch weiterhin nach Zeugen.

Ascheberg

, 12.03.2020, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach einem Vorfall auf der A1 bei Ascheberg ermittelt nun die Mordkommission.

Nach einem Vorfall auf der A1 bei Ascheberg ermittelt nun die Mordkommission. © Sylvia vom Hofe (A)

Auf der A1 auf Höhe des Rinkeroder Wegs in Ascheberg hatte ein Unbekannter am Donnerstag, 5. März, gegen 17.20 Uhr einen etwa faustgroßen Gegenstand von einer Brücke geworfen und dabei ein Fahrzeug getroffen. Die Insassen blieben unverletzt. Dennoch nahm die Mordkommission Ermittlungen auf - und hat nun erste mögliche Hinweise auf den Täter.

Im Bereich des Davensberger Bahnhofs entdeckten die Beamten ein blaues Damenrad der Marke Kalkhoff mit Fahrradkorb. Der vermeintliche Täter - ein „Mann mit längeren Haaren“ - könnte dies als Fluchtfahrrad genutzt haben. Im Zusammenhang mit der Tat fragt die Polizei nun, wer Angaben zu dem Besitzer oder Nutzer des Rades machen kann.

Laut Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei wurde das beschädigte Fahrzeug - der Renault eines 26-Jährigen aus Bockhorn - durch Kriminaltechniker und von einem Sachverständigen untersucht. Demnach handelte es sich bei dem heruntergeworfenen Gegenstand um einen relativ leichten Gegenstand, der das Panoramadach des Fahrzeugs nicht durchschlagen habe und daher nicht im Wagen aufgefunden werden konnte. Die Autobahn sei im betreffenden Bereich bislang erfolglos nach diesem Gegenstand abgesucht worden.

Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. (0251) 2750 entgegen.

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