Grußwort zum Jahreswechsel

Bürgermeister-Grußwort: Bau der Herberner Feuerwache rückt näher

Es ist üblich, dass der Bürgermeister Aschebergs zum Jahreswechsel Grußworte spricht. Nicht üblich ist, dass Corona im Mittelpunkt steht. Wir bringen Auszüge aus der Rede von Thomas Stohldreier:
Bürgermeister Thomas Stohldreier bedankt sich in seinem Grußwort bei allen, die sich für Ascheberg eingesetzt haben. © Gemeinde Ascheberg

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ein weiteres Corona-Jahr liegt hinter uns. Leider dauert die Pandemie weiter an,

obwohl wir alle gehofft hatten, sie bald überwunden zu haben. Im vergangenen Jahr konnten in unserer Gemeinde zahlreiche Teststationen und Impfstellen aufgebaut und angeboten werden. Eine Vielzahl von uns ist inzwischen durch Impfungen besser vor schweren Krankheitsverläufen geschützt.

Als Bürgermeister bin ich sehr glücklich über das gute Zusammenspiel zwischen

unseren Ärzten und Apotheken, dem DRK, der Feuerwehr und unserer Verwaltung.

Anfang Dezember konnte angesichts der Gefahren der vierten Welle sehr kurzfristig und sehr professionell eine große Impfaktion durchgeführt werden. Dort konnten sich insgesamt 4.600 Menschen ohne Stress und Wartezeiten impfen lassen. Diese große Resonanz stimmt zuversichtlich und mein herzlichster Dank gilt allen Beteiligten, die sich hier so stark eingesetzt haben.

Als Modellregion konnten wir auch in Ascheberg mit einem Reitturnier und mit

Schwimmkursen bereits früh wieder erste Öffnungsschritte wagen. Leider mussten in diesem Jahr die geselligen Veranstaltungen wie Schützenfeste und Kirmessen erneut ausfallen. Der Weingarten der Kolpingsfamilie war mit einem Schutzkonzept ein echtes Highlight, bei dem ich mit vielen anderen endlich wieder ein geselliges Miteinander erleben durfte. Beeindruckt hat mich auch, wie die Vereine kurzfristig Ferienangebote auf die Beine gestellt haben, um die Ferien für die Kinder zuhause und auswärts zu etwas Besonderem zu machen.

Zur Rückschau auf das vergangene Jahr gehört auch ein Blick auf einige

unserer Projekte:

– Die Neu-Gestaltung des Ortskerns geht mit großen Schritten voran:

die Feuerwehr, die Rettungswache und das KiK-Gebäude wurden abgerissen.

Der Eschenplatz, der HIT-Markt und ein neuer Aldi sind im Bau und der

Drogeriemarkt Rossmann wird im nächsten Jahr kommen. Die Herzkammer Aschebergs erhält damit ein neues attraktives Gesicht. Im Rahmen der Plätze-Gestaltung geht es dann im nächsten Jahr mit der Sandstraße weiter.

– Die erweiterte und renovierte Aula in Herbern wurde Anfang Oktober eingeweiht.

– Der Neubau der Feuerwehr in Herbern rückt näher. Die Satzung für das Gewerbegebiet H33 wird im Frühjahr beschlossen, sodass dann zeitnah mit

dem Bau begonnen werden kann.

– Im Sommer haben wir die Erschließung des Baugebiets Breilbusch fertig

gestellt, in Herbern an der Bernhard-Spetsmann-Straße und der Von-Kettler-Straße werden derzeit einige neue Wohnbaugrundstücke erschlossen.

– Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich in diesem Jahr an den

umfangreichen Befragungen zur Mobilität beteiligt, aus deren Ergebnissen im

nächsten Jahr Handlungsschritte entwickelt werden.

– Im September hat Hendrik Wüst, inzwischen unser Ministerpräsident, mit uns

den Spatenstich für den Radweg nach Mersch gesetzt, der im nächsten Jahr

fertig gestellt wird.

– Am Bahnhof Ascheberg werden wir im nächsten Jahr 100 weitere

Fahrradabstellplätze schaffen.

– Das Klimaforum Nachhaltiges DAH hat trotz Corona eine umfangreiche

Klimaschutzwoche organisiert. Mit unserem neuen Klimaschutzmanager

Stefan Lohmüller werden wir den wichtigen Bereich Klimaschutz wieder

offensiv angehen können.

Ein wichtiges Klimaschutzziel ist die Entwicklung von Windkraftanlagen, woran

wir nun nach der neuen Einschätzung des entsprechenden Bundesamtes für

Flugsicherung wieder arbeiten können, und bei der es gilt, die betroffenen

Nachbarschaften mitzunehmen.

– Die Entwicklung der Kinder-/ Schülerzahlen in unserer Gemeinde ist sehr

positiv:

Weitere Kindergartenplätze werden wir im nächsten Jahr in Davensberg

schaffen und die Pfützenhüpfer werden ihr neues Domizil an der Herberner

Straße beziehen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in unserer Gemeinde bewegt sich viel, sie steht finanziell gut da und sie ist geprägt von einem guten Miteinander in allen Bereichen. Deshalb ist es mir am Ende des Jahres ein Herzensanliegen, allen zu danken, die sich ehrenamtlich für diese Gemeinschaft einsetzen. Ich danke insbesondere allen ehrenamtlich Tätigen in den Kirchengemeinden sowie den karitativen, kulturellen und Sport- und Schulförder-Vereinen, der Feuerwehr, den Rettungsdiensten und den Gewerbevereinen für ihren Einsatz.

Ich wünsche Ihnen mit Ihren Familien auch im Namen des Gemeinderates und meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Jahr 2022 alles Gute, Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen. Gehen wir mit Zuversicht in das neue Jahr.

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