Caritas sorgt für frische Farbe in der Kapelle

An der Steinfurter Straße

Die Ascheberger Kapelle erstrahlt in neuem Glanz. Mit der Restauration der Holzflügeltür, der Fenster und des schmiedeeisernen Tors wurde aber nicht irgendein Malerbetrieb beauftragt - ein Unternehmen aus der Region sorgt für den Frühjahrsanstrich in der kleinen Kapelle.

ASCHEBERG

16.04.2016, 05:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gregor Schmidt verkittet die Fenster der kleinen Kapelle an der Steinfurter Straße neu. Hier muss der Kitt erst durchtrocknen, bevor der Farbaufstrich erfolgt.

Gregor Schmidt verkittet die Fenster der kleinen Kapelle an der Steinfurter Straße neu. Hier muss der Kitt erst durchtrocknen, bevor der Farbaufstrich erfolgt.

Das Radio dudelte, Leitern waren aufgebaut, Farbgeruch hing in der Luft – in der kleinen Kapelle an der Steinfurter Straße herrschte ungewöhnliche Betriebsamkeit. Der Grund: Die kleine Kapelle wurde einem farbigen „Frühjahrsputz“ unterzogen.

Bürgerschützen haben Patenschaft

Die Bürgerschützen Ascheberg haben für das kleine Bauwerk die Patenschaft übernommen. Sie halten den Platz sauber und schauen immer nach dem Rechten. Dabei war ihnen aufgefallen, dass sowohl die Holzflügeltür, die Fenster als auch das schmiedeeiserne Tor dringend einer Restauration bedürfen.

Mit ihrem Anliegen wandten sich die Bürgerschützen an die Ascheberger Gemeindeverwaltung, die dann den Auftrag vergab. Das Besondere: Es rückte nicht irgendein Malerunternehmen an, sondern die Caritas-Werkstätten. Diese sind eine Einrichtung des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld. Die Betriebsstätte Indutex gehört zu den Caritas-Werkstätten Lüdinghausen. „Wir sind eine Abteilung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Bei uns arbeiteten Bewohner vom Bauernhof St. Georg und der Caritas“, erzählt Gruppenleiter Hermann Grube.

Fünf fleißige Maler

Insgesamt fünf emsige Maler haben mit viel Freude die kleine Kapelle wieder auf Vordermann gebracht. Selbst dem braunen Altar haben sie einen neuen Anstrich verpasst. Die Arbeiten sind soweit abgeschlossen. Das schmiedeeiserne Tor glänzt wieder tiefschwarz. Auch die Fensterrahmen präsentieren sich in strahlendem Weiß. Fast.

Gregor Schmidt, zweiter Gruppenleiter vor Ort, musste einige Fenster neu verkitten. „Das muss nun einige Wochen aushärten“, erklärt er. Das bedeutet, dass in Kürze noch einmal die Leitern aufgestellt und die Pinsel gezückt werden. Dann werden sie in weiße Farbe getaucht. Soviel steht jedoch fest: „Zum großen Fest der Bürgerschützen Ascheberg erstrahlt die Kapelle wieder in neuem Glanz“, so Hermann Grube.

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