Ascheberg soll neue Plätze für Carsharing und Fahrräder bekommen

Verkehr in Herbern

Die Ascheberger dürfen auf neue Abstellplätze für Fahrräder und Carsharing hoffen. Der Arbeitskreis ÖPNV hat in den vergangenen Monaten nach Alternativen gesucht - und offenbar auch gefunden.

Herbern

, 18.02.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Carsharing soll es bald auch in der Gemeinde Ascheberg geben. Auf der Suche nach passenden Abstellplätzen ist die Gemeinde nun fündig geworden.

Carsharing soll es bald auch in der Gemeinde Ascheberg geben. Auf der Suche nach passenden Abstellplätzen ist die Gemeinde nun fündig geworden. © Teilautos

Vor gut einem Jahr hat der Wirtschaftsförderungsausschuss der Gemeinde Ascheberg beschlossen, einen Arbeitskreis ÖPNV einzurichten. Das Ziel: Maßnahmen zu entwickeln, um den öffentlichen Personennahverkehr weiter zu verbessern. Inzwischen hat der Arbeitskreis zum dritten Mal getagt - und weitere Vorschläge parat, die er nun den Ausschussmitglieder in der kommenden Sitzung am 25. Februar auf den Tisch legen will.

Dazu gehört unter anderem die Entwicklung eines Fahrradabstellpollers des Typs „Ascheberger Modell“ für die einzelnen Ortskerne. Dieser soll „ein sicheres Abstellen von (hochwertigen) Fahrrädern ermöglichen. Gleichzeitig soll ein schnelles Montieren und Demontieren des Pollers möglich sein (insbesondere für Veranstaltungen wie zum Beispiel Kirmes wichtig). Die Form sollte eher schlicht sein“, heißt es in der Vorlage zur Ausschusssitzung.

Mehr Radabstellplätze am Bahnhof

Zudem stehen die Schaffung von weiteren Fahrradabstellplätzen sowie mögliche Standorte für Carsharing auf dem Plan. Am Bahnhof in Ascheberg seien zusätzliche Radabstellmöglichkeiten beispielsweise vorstellbar, indem man die vorhandene abschließbare Abstellanlage erweitere - zumal die Codierung für den geschlossenen Bereich in diesem Jahr geändert werden solle.

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Die Inhaber der Chips müssten diese innerhalb einer noch zu bestimmenden Frist im Bürgeramt ändern lassen. Dabei gilt: Nur wer ein Bahnabo hat und dies auch nachweisen kann, hat dann auch Anspruch auf einen solchen Chip.

Carsharingplätze am Rathaus

Auch an der Sandstraße sieht man in den Reihen des Arbeitskreises offensichtlich Potenzial - etwa an der Ecke Lambertuskirchplatz. 16 Fahrradabstellplätze sowie acht Poller sind hier laut Arbeitskreis möglich. Darüber hinaus gebe es an der Ecke Himmelstraße noch Platz für weitere Drahtesel. Die Herberner dürfen zudem auf neue Abstellplätze im Bereich des Schulzentrums hoffen.

In Sachen Carsharing schlägt der Arbeitskreis die Ausweisung entsprechender Parkplätze am Rathaus vor. In Herbern könne unter anderem an der Talstraße vor dem Bürgerbüro ein Autostellplatz und in unmittelbarer Nähe eine überdachte Fahrradabstellanlage geschaffen werden, heißt es in der Ausschussvorlage.

Neben dem Carsharingangebot empfiehlt der Arbeitskreis auch ein Sharing von Lastenrädern - so wie es beispielsweise derzeit in der Nachbarkommune Werne probeweise angeboten wird.

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