Susanne Schütte setzte die Idee um, verschiedene Arbeitsgruppen zu den Themen Umwelt- und Klimaschutz zu gründen. © Susanne Schütte
Nachhaltiges Ascheberg

Corona kann Klimaschützerin Susanne Schütte aus Ascheberg nicht stoppen

Die Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutzes ist für viele ein wichtiges Thema; dies zeigt erneut eine Umfrage des Umwelt Bundesamtes. Eine aktive Klimaschützerin ist Susanne Schütte aus Ascheberg.

In der Gemeinde Ascheberg gibt es eine Vielzahl von Menschen, denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt. Die Aschebergerin Susanne Schütte (53) hatte im September 2019 den zündenden Einfall. „Ich bin einfach eine interessierte und motivierte Bürgerin“, so die ehemalige Projektleiterin. „Mit meiner Idee von den verschiedensten Arbeitsgruppen bin ich dann zu Martin Wolf, dem Klimaschutzbeauftragten unserer Gemeinde, der mir sofort seine Unterstützung zugesagt hat. Es ist ein großer Vorteil, wenn jemand da ist, der die Öffentlichkeitsarbeit mitträgt.“

1. Klimaforum Ascheberg Dezember 2019

Im Dezember 2019 fand das 1. Klimaforum der Gemeinde Ascheberg unter großer Beteiligung im Rathaus statt. Das damalige Motto lautete „Wie können wir vor Ort gemeinsam das Klima schützen?“ Die Idee, Arbeitsgruppen zu bilden, um für die verschiedensten Bereiche ein gesundes Umweltbewusstsein zu fördern, stieß auf großen Zuspruch bei vielen Teilnehmern; dies war die Geburtsstunde der Bürgerinitiative „Nachhaltiges DAH“ (Davensberg-Ascheberg-Herbern).

Die Resonanz war so groß, dass es bereits beim zweiten Klimaforum am 19. Februar 2020 um konkrete Projektarbeit ging. „Wir hatten so viele gute Ideen, die es nun galt umzusetzen“, so Schütte. „Tja, und dann kam Corona und wir mussten einige Pläne erst einmal auf Eis legen. Das, was möglich war, haben wir umgesetzt.“ So wie die Bildung von Arbeitsgruppen. „Wir sind eng miteinander vernetzt und dank des Internets funktioniert Kommunikation und Brainstorming weiterhin ganz gut.“

So fand das dritte Klimaforum via „Zoom“-Konferenz statt. Rund 20 engagierte Bürger sowie Mitglieder der Verwaltung trafen sich zu dieser Onlineveranstaltung. Nicht ohne Stolz verkündete Martin Wolf, dass die Gemeinde Ascheberg mit dieser Organisationsform Vorreiter im Kreis Coesfeld sei.

Sechs verschiedene Arbeitsgruppen

Die Ansprechpartner der inzwischen sechs gebildeten Arbeitsgruppen stellten ihre Ideen vor und wie ein Teil dieser bereits umgesetzt werden konnte; wie zum Beispiel erste Blühflächen. Leider erschwert immer noch ein kleines, aber sehr gemeines Virus die Umsetzung einiger Ideen. „Aber wir sind guten Mutes, dass wir uns irgendwann wieder in einer ‚Normalität‘ befinden und dann auch normal agieren können“, sagt Schütte.

Wer Interesse hat, sich einer der Arbeitsgruppen, wie zum Beispiel „Vorgärten“, „Plastik/Abfallvermeidung“, „Erneuerbare Energien“, „Igelhilfe“, „Nachhaltige Ernährung“ anzuschließen oder diese zumindest unterstützen möchte, findet alle Informationen auf der Webseite. Wir stellen an dieser Stelle diese Arbeitsgruppen und ihre Ansprechpartner in loser Folge in den kommenden Wochen vor.

Info und Ansprechpartner unter: www.nachhaltiges-dah.de

Über die Autorin
Redaktion Werne
Seit fast 30 Jahren ist Herbern nun unser Zuhause und seit gut vier Jahren darf ich über meinen zweiten Herzensort berichten. Ich habe einen großartigen Job als freie Mitarbeiterin, der den eigenen Horizont um ein Vielfaches erweitert.
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