Bei der Umsetzung der neuen Corona-Schutzverordnung sieht die Gemeinde Ascheberg wenig Probleme. © Foto: Wiebke Plöger
Schutzverordnung

Corona-Schutzverordnung in Ascheberg: „Wir kontrollieren an Feiertagen“

Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist am Dienstag in Ascheberg eingegangen. Bei der Umsetzung sieht die Gemeinde wenig Probleme. Weil vieles schließen muss, entfallen einige Fragen.

Am vergangenen Freitag noch wurden neue Corona-Maßnahmen besprochen, am Sonntag, 13. Dezember, wurden die Maßnahmen dann in einem Treffen von Bund und Ländern endgültig beschlossen: Ein neuer einheitlicher Lockdown in Deutschland tritt am Mittwoch, 16. Dezember, bis zum 10. Januar in Kraft.

Weil die Corona-Fallzahlen sich nicht in die gewünschte Richtung entwickeln, hat die Politik nachgebessert. Die neuen Regeln müssen jetzt von den Landkreisen und Kommunen umgesetzt werden – auch in Ascheberg.

„Die Corona-Verordnung gilt ab Mittwoch, 16. Dezember, so wie das Land sie erlassen hat. An sich ist das relativ klar. Wir warten noch darauf, ob einzelne Dinge konkretisiert werden, wie beispielsweise in der Fußpflege. In der Vergangenheit gab es vom Land ja noch öfter Ergänzungen“, erklärt Simone Böhnisch, Pressesprecherin der Gemeinde Ascheberg, auf Nachfrage, „aber als Gemeinde können wir nicht so viel entscheiden. Wir setzen die Dinge um.“

Am Sonntag habe die Gemeinde auf den Entscheid gewartet und darauf, wie der für das Land Nordrhein-Westfalen ausgelegt wird. Die NRW-Schutzverordnung liege seit Dienstagmorgen, 15. Dezember, vor. Möglicherweise kommen noch weitere Anlagen vom Land, die genaue Regeln für einzelne Teilbereiche enthalten. „Aber es ist jetzt vieles geschlossen, da fallen natürlich viele Fragen weg. Einige Firmen fragen uns, wie konkrete Dinge umzusetzen sind“, sagt Simone Böhnisch.

Besondere Regeln gibt es in Ascheberg nicht

Besondere Regeln, die über die Schutzverordnung des Landes herausgehen, gibt es in der Gemeinde Ascheberg nicht. Städte und Kreise, die eine 7-Tages-Inzidenz (Anzahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner über sieben Tage) von über 200 aufweisen, können weitere Schutzmaßnahmen in Absprache mit dem Land erlassen. Am Dienstag, 15. Dezember, liegt die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Coesfeld bei 71,2 und damit weit unter der 200er-Grenze.

In vielen Städten in Nordrhein-Westfalen strömten die Menschen am vergangenen Wochenende noch einmal in die Innenstädte und Einkaufsmeilen, um letzte Weihnachtseinkäufe zu tätigen. „Vermehrte Verstöße gegen die Corona-Regeln in den vergangenen Tagen gab es bei uns im kleinen Dorf nicht“, erklärt Simone Böhnisch. Laut der Pressesprecherin haben die Bürger in der Gemeinde Ascheberg verstanden, wie ernst die Lage sei.

Derweilen bereite man sich in der Gemeinde auf die kommenden Feiertage vor. „Wir werden über die Feiertage kontrollieren. Wir sind im öffentlichen Raum präsent. Wir werden natürlich nicht in die Wohnungen gehen“, sagt Böhnisch.

Auch im Hinblick auf Silvester werde man im öffentlichen Raum Präsenz zeigen und Verstöße ahnen.

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